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Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Seit 2008 ist die Heinrich-Büssing-Schule als zweitgrößte Berufsschule in Braunschweig auch „Schule ohne Rassismus – Schule mit Zivilcourage“.

Dieser Anspruch und diese Aufgabe sind in unserem Leitbild verankert. Unsere Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch des Lebens. Im Schuljahr 2017/2018 wollen wir mit Aktionen und Projekten erneut unseren Worten Taten folgen lassen.

Im Schuljahr 2017/2018 sind dies insbesondere Erfahrungen unter dem Thema „Vielfalt und Respekt“. Vom November 2017 bis Juni 2018 werden wir besondere Vorträge, Aktionen und Projekte dazu anbieten.

Schülerinnen und Schüler mit SoR-Logo Schülerinnen und Schüler mit SoR-Logo
© Kohn

Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass Wissens- und Informationsweitergabe, eine tolerante und faire Diskussionskultur und eine gute und nachhaltige Präventionsarbeit an unserer Schule Jugendliche stark machen kann, sich für eine demokratische Gesellschaft, für Menschenrechte und ein solidarisches Miteinander einzusetzen.

Wir wenden uns damit gegen alle Ideologien der Ungleichwertigkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung!
 


Unsere Aktionen im Einzelnen


Vortrag Salafismus am 8. November 2017

Die Projektgruppe "HBS für Respekt und Vielfalt" konnte das Präventionsteam der Polizeidirektion Braunschweig für sich gewinnen.

Frau Polizeioberkommissarin Claudia Czerwinski und Herr Polizeioberkommissar Oliver Heyms bieten eine Fortbildung/ein Vortrag zum Thema: "Islam, Islamismus, Salafismus" an.



Aktionswoche gegen Aids!
Plakat Projektwoche gegen AIDS 
Plakat Projektwoche gegen AIDS
© Krahmer
 
Veranstaltung Ort
Montag, 04.12.2017, 9:30 - 9:50 Uhr
Eröffnung der Woche - Begrüßung
Schulleiter Jügen Beißner und Infos der Partner

Montag, 04.12.2017, 08:30 bis 13:30 Uhr
Afrika steht Kopf— neue Sichtweisen für unser Afrikabild
Dipl. Ing. Gerhard Gessner, Bildung trifft Entwicklung,  BMZ
Gebäude B
Pausenhalle
Dienstag, 05.12. 2017, 09:50 - 13:10 Uhr
WIR  reden über AIDS        
Braunschweiger Aidshilfe 

Dienstag, 05.12. 2017, 09:50 - 13:10 Uhr
Aufklärung ohne Tabus    - Afrika und Aids -
Ralf Westhagemann, Bildung trifft Entwicklung,  BMZ        
Gebäude B
Pausenhalle
 
Mittwoch, 06.12.2017, 9:50 - 13:10 Uhr
Brennt`s im Schritt—ab zum Arzt!
Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit des Gesundheitsamtes BS
Gebäude B
Pausenhalle
 
Freitag, 08.12.2017, ab 11:20 Uhr
After Week Party
Livemusik, Tombola und Quiz
 
Gebäude B
Pausenhalle

Impression von der Aktionswoche gegen AIDS 2016 Impression von der Aktionswoche gegen AIDS 2016
© H-B-S



Einen Monat lang – Februar 2018
Ausstellung: Flucht(t)räume

Plakat Ausstellung Flucht(t)räume
Plakat Ausstellung Flucht(t)räume
© Krahmer



Einen Monat lang – Februar 2018
Zukunftswerkstatt „Fremdheit, Identität und Integration“
 

Unsere Zukunftswerkstatt fordert und bietet eine begründete Methode, die Phantasie anzuregen, um mit neuen Ideen und Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu entwickeln. Das Spektrum der Zukunftswerkstatt reicht unter anderem von Lernwerkstatt, Problemlöse- und Ideenfindungswerkstatt, Strategiewerkstatt bis hin zur Kommunikationswerkstatt.

Der Ablauf und die drei Phasen

  • Kritikphase
  • Phantasiephase
  • Verwirklichungsphase

Zum Themenkomplex haben die Schüler/innen die Gelegenheit ihre persönliche Kritik, ihrer persönlichen Ängste und persönlich wahrgenommene Missstände zu den Themen „Fremdheit, Identität und Integration“ auszudrücken.

In einem zweiten Schritt können und äußern sich die Schüler/innen ihren Wünschen und Träumen und beschreiben ihre Idealvorstellungen.

Die dritte Phase der Zukunftswerkstatt dient dem gemeinsamen Bemühen um Lösungsmöglichkeiten auf einer realistischen Basis. Im Idealfalle werden Verabredungen zur Verringerung von Fremdheitserfahrungen an der HBS möglich.

Eine Stärkung der Identität der Schüler/innen und eine bessere Integration von Minderheiten in das Schulleben kann hierdurch erreicht werden.



Monat Juni 2018
Gedenkstättenfahrt nach Majdanek mit dem Beruflichen Gymnasium

Seit Jahren pflegt die Jüdische Gemeinde Braunschweig, der Verein Stolpersteine, die Jugendkirche Braunschweig und die HBS einen guten Kontakt in der Weise, dass Schüler den Biographien und Schicksalen Braunschweiger Juden nachgehen und mit dafür sorgen, dass eine Erinnerungskultur in der Stadt Braunschweig weiterwächst. Dies verbindet die Stadt Braunschweig, die Jugendkirche und die HBS mit dem jeweiligen Gedenkstättenort.

Lernen und die Vermittlung von Wissen erfüllt in diesem Zusammenhang zwei unterschiedliche Aufgaben: Einerseits dient geschichtliches Wissen dem besseren Verständnis der Gegenwart und hilft uns, Fehler aus der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Andererseits erfüllt das Lernen und Wissen insbesondere im Zusammenhang mit der Geschichte des Holocaust aber auch die Aufgabe, der Opfer zu gedenken und die Erinnerung an sie zu bewahren. Lernen über den Holocaust ist somit der Versuch, der physischen Vernichtung nicht den von Rechtspopulisten anvisierten „Gedächtnismord“ am europäischen Judentum folgen zu lassen. Bei der Tradierung von Wissen und der Herausbildung eines kollektiven Gedächtnisses kommt der Institution Schule eine herausragende Rolle zu.

Der pädagogische Zugang heute: Vor diesem Hintergrund werden in den heutigen Konzepten Zugänge erarbeitet, die die konkreten Schicksale einzelner Menschen aufzeigen, so dass das Individuum im Mittelpunkt steht, als Opfer, Täter, Betrachter, Helfer oder auch als Zeitzeuge. Die Beschäftigung mit wenigen Einzelpersonen in all ihren Facetten soll den Schülern den historischen Zugang zum Thema erleichtern und die Entwicklung von Interesse und Empathie unterstützen. Diese Grundidee kann in vergleichbarer Weise auch auf andere Opfergruppen, d.h. auf Sinti und Roma, Homosexuelle, Euthanasieopfer, Flüchtlinge usw. projiziert werden.



Monat Juni 2018
Internationales Büfett

Das Kennenlernen anderer Kulturen oder Länder geht bei dieser Veranstaltung sprichwörtlich durch den Magen. Eine Einladung an alle Beteiligten, die Gelegenheit gibt über den eigenen Tellerrand zu schauen und zu essen.

Jede(r) hat hier die Möglichkeit, sein Lieblingsgericht für das Buffet beizusteuern, damit die Auswahl an Essen vielseitig wird.

Ein sichtbares Zeichen der Solidarität und des respektvollen Miteinanders.

Die HBS stellt sich als erlebbare Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage vor.

Herzliche Einladung zu einer internationalen Küche mit viel Musik.



 

Wir danken Ihnen und Euch für die herzliche und offene Unterstützung.

 

Projektgruppe „Vielfalt und Respekt“

  • Sven Krahmer
  • Ismael Kozpinar
  • Hans–Ulrich Reinke
  • Martin Wolowski
  • Edgar Austen