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Was macht der/ die BeratungslehrerIn in der Einzelfallhilfe?

Frau Venekamp und Herr Thoenes im Beratungszimmer

Frau Venekamp und Herr Thoenes im Beratungszimmer
© Thoenes

 

„Das weiß sicher der/die  Beratungslehrer/in“ ist oft die Antwort, wenn Schüler, Lehrer, Eltern, Schulleitungen oder schulische Kooperationspartner nicht weiter wissen. Die Erwartungen an die Beratenden in der Schule und besonders an die explizit als solche ausgewiesenen Beratungslehrer sind hoch. SchülerInnen wollen individuell gesehen und gemäß ihrer Kompetenzen in die richtigen Richtungen begleitet werden, Eltern wollen Tipps, wie sie ihre pubertierenden Kinder dazu bringen, zuzuhören, KollegenInnen brauchen Kontaktadressen für die nächste Berufsinformationsveranstaltung, und die Schulleitungen wollen wissen, was sie wann, wie und wo verändern könnten.

In der Heinrich-Büssing-Schule beraten die beiden Beratungslehrer Adeline Venekamp und Frank Thoenes zum Beispiel in der Einzelfallhilfe Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und deren Lehrer im Hinblick auf die Lösung von Lern- und Verhaltensproblemen (Lernschwierigkeiten, Konzentrationsschwierigkeiten, Motivationsprobleme, Disziplinarschwierigkeiten, Beziehungsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, extreme Prüfungsängste, Schulphobie, Leistungsabfall etc.).

Die Ursachen der oben beschriebenen Lern- und Verhaltensprobleme sind häufig vielschichtiger Natur und oft in Konflikten begründet, die außerhalb der Schule liegen (spezifische psychiatrisch relevante Probleme, Drogenkonsum, Sektenzugehörigkeit).

Bedingt durch den hohen Männeranteil an unserer Schule häufen sich „männertypische“ Probleme, wie Alkohol- und Drogenkonsum. Die Beratungslehrkraft übernimmt in solchen Fällen keine Fachberatung und Therapie, sondern sie stellt Kontakte zu Fachberatungsstellen her bzw. begleitet die Ratsuchenden zu diesen Fachberatungsstellen und stellt eine Art Bezugsperson für die Ratsuchenden dar.

Die beiden Beratungslehrer sind eine professionalisierte Problemlösungsinstanz. Dies heißt aber nicht, dass sie den Ratsuchenden Lösungen vorgeben oder (kurzfristig) messbare "Erfolge" garantieren.

Die Beratung bei Adeline Venekamp oder Frank Thoenes ist grundsätzlich freiwillig. Eine Terminabsprache findet zum Beispiel per E-Mail statt.

Der Ratsuchende entscheidet selbst, ob er eine Beratung wünscht. Der Beratende entscheidet selbst, ob er einen Beratungsauftrag annehmen kann oder den Ratsuchenden weitervermitteln muss. Der Ratsuchende sowie der Beratende kann die Beratung jederzeit abbrechen.


Frau Venekamp und Herr Thoenes im Beratungszimmer

Frau Venekamp und Herr Thoenes im Beratungszimmer
© Thoenes

Die Beratung durch einen der beiden Beratungslehrer bietet Hilfe zur Selbsthilfe durch Stärkung der Selbstreflexionsfähigkeit und Problemlösungskompetenz des Ratsuchenden in einem von Einfühlungsvermögen (Empathie), Bestätigung und Anregung geprägten Rahmen.

Die Beratung bezieht das gesamte soziale Umfeld des Ratsuchenden in den Beratungsprozess ein. Ihr Ziel ist das gemeinsame Finden einer einvernehmlichen Problemlösung.

Die Beratung unterliegt grundsätzlich der Schweigepflicht.

Die Beratungslehrerin Adeline Venekamp oder der Beratungslehrer Frank Thoenes erwartet Sie/ euch nach Terminabsprache zu einem persönlichen und streng vertraulichen Beratungsgespräch im Beratungsraum C122.

Herr Thoenes ist ab sofort immer donnerstags im 2. Block im Beratungsraum erreichbar!