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Theater- AG

Die Theater AG der HBS trifft sich jeden Montag, von 15:30 bis 17:30 Uhr, in dem Pausenbereich vor dem Raum 7105. Jede/r Mitspieler/-in ist sehr herzlich willkommen.

 

Verdonnert

von Frank Thoenes, Juni 2017

Verdonnert Verdonnert
© Thones
Die Theater AG um Frank Thoenes und Knut Gabel führte am Donnerstag, 08. Juni 2017, im Theater KULT, in Braunschweig, mit Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Büssing-Schule und der Johannes-Selenka-Schule und anderen Schülern ihr fünftes Theaterstück mit dem Titel „VERDONNERT“ auf.

Wenn ein Gewitter wahllos Superkräfte verleiht und gerade die Unheldenhaften zu Helden werden, ist Chaos vorprogrammiert. Auf den Boden pissen kann jeder, sei ein Held und scheiß an die Decke!

Hier ein Interview der Klasse BGYM161 mit drei Zuschauern:

„Welche Hauptfiguren gab es?“
Kai: „Es gab Nathan, Curtis, Kelly, Myfanway, Simon – alles verurteilte Kleinkriminelle mit Superkräften!“

„Kommt in dem Stück eigene Musik vor?“
Kai: „Die Antwort ist leicht, nein. Es gab Cover in dem Stück.“

„Habt ihr euch das Stück selbst ausgedacht?“
Erik: „Es basiert auf MISFITS.“

„Wie lange geht das Stück?“
Cedric: „Das waren gute 60 Minuten – sehr gut, sehr unterhaltsam und sehr hohes Niveau für ein Schultheater.“

„Wie war das Feedback?“
Kai: „Das Feedback war nur positiv. Die Figur des Trainers hat wohl einigen die Show gestohlen.“

„Wie war die Atmosphäre unter den Schauspielern?“
Kai: „Gemischte Atmosphäre.“

„Was war eure Lieblingsstelle?“
Erik: „Es gab ziemlich viel. Eigentlich aber auch die Aktion mit dem Boxer und dem Trainer.“

„Würdet ihr bei so einem Stück auch mitmachen?“
Cedric: „Ja, weil es sehr gut war und ich Spaß an sowas habe.“

„Wie wurden die Superkräfte dargestellt?“
Kai: „Durch große Schauspielleistungen.“

„Welche Szene schien am schwersten?“
Kai: „Die Filmszenen im Theater.“

„Warum soll ich das Stück besuchen?“
Cedric: „Lustige Story die amüsant umgesetzt ist. Es ist ganz anders als sonstige Theaterstücke.“

Verdonnert Verdonnert
© Thones
Die Theater AG der HBS bedankt sich bei Frau Bergert und Frau Langner sowie bei SICHER UND STARK, für den Plakatdruck bei Herrn Morgenroth. Diana Walter war für die Maske verantwortlich und Kai Blank sicherte die Technik.

Der Förderverein und das Berufliche Gymnasium der Heinrich-Büssing-Schule sponsorten das Theaterereignis.



 


„Tote Mädchen lügen nicht! – 13 Gründe warum…“

von Frank Thoenes, Juni 2016


Bild Theater AG
Aufführung der Theater AG
© Thoenes
Bild der Theater
Aufführung der Theater AG
© Thoenes
Bild der Theater
Aufführung der Theater AG
© Thoenes
Bild der Theater
Aufführung der Theater AG
© Thoenes
Das Sozialpsychodrama „Tote Mädchen lügen nicht! – 13 Gründe warum…“ nach der Vorlage des bekannten amerikanischen Jugendbuchautoren Jay Asher führte die Theater AG Heinrich-Büssing-Schule am Sonntag, dem 19. Juni 2016, ab 19:30, als neu erarbeitete Eigenproduktion vor ca. 50 Zuschauern in der Schulaula begeisternd auf.

Die Schülerin Hannah Baker, die sich isoliert fühlt und jedes Vertrauen verliert, beschließt, mit einer Überdosis Tabletten in den Tod zu gehen. Zuvor dokumentiert sie auf 7 Kassetten mit 13 Seiten, welche Gründe und Signale es für ihren Suizid gegeben hat. Sie benennt 13 Gründe für ihren Suizid, der durch 13 Personen ausgelöst worden sei. Der Junge Clay Jensen kommt von der High School nach Hause und findet das Päckchen mit den Kassetten vor. Auch er zählt zu den 13 Personen, die zum Suizid Hannahs beigetragen haben sollen. Die Tote verfügte, dass die Kassetten gewissermaßen als Kettenbrief an alle 13 angesprochenen Personen, zwölf Mitschüler und einen Lehrer, weitergegeben werden. Clay Jensen war in Hannah verliebt, doch die Beziehung scheiterte, weil sie durch die Kränkungen ihrer Mitmenschen für ihn nicht mehr erreichbar war. Am Ende schickt er die Kassetten an die nächste Person weiter.

Adam D. (BGYM151) begeisterte an seiner Rolle des Justin in „Tote Mädchen lügen nicht! – 13 Gründe warum …“, dass seine „Rolle auf den kompletten Verlauf der Handlung Einfluss genommen hat.“

Justin: Hannah hatte mit ihm ihren ersten Kuss, jedoch behauptet er, dass dabei mehr geschehen wäre. Hannah meint daher, dass sie dadurch einen schlechten Ruf erhielt.
Alex: Er erstellt eine „Hot?or?Not“?Liste und ist der Meinung, dass Hannah den heißesten Hintern des Jahrgangs hätte, weshalb sie belästigt wird.
Jessica: Zu Beginn entsteht eine Freundschaft zwischen Hannah und Jessica, doch aufgrund der Liste von Alex wird sie eifersüchtig, weil sie selbst als schlecht aussehend bezeichnet wird. Deshalb zerbricht deren Freundschaft.
Tyler: Tyler beobachtete Hannah durch ein Fenster und schießt Fotos von ihr, wodurch Hannah sich nicht einmal mehr zu Hause sicher fühlt und beunruhigt ist.
Courtney: Hannah glaubte, es sei eine Freundschaft zwischen Courtney und ihr entstanden, aber sie findet heraus, dass sie von Courtney nur ausgenutzt wurde, die Gerüchte über sie verbreitet hat.
Marcus: Er hat ein Date mit ihr am Valentinstag, jedoch nicht aus Zuneigung, sondern lediglich um körperlichen Kontakt mit ihr zu bekommen.
Zach: Jeder Schüler an Hannahs Schule hat eine Papiertüte, in die von anderen Schülern anonym Zettelchen mit Komplimenten und Lob gesteckt werden können. Zach stiehlt die Zettel aus Hannahs Tüte. So kann sie die Komplimente über z. B. ihre neue Frisur, die sie in dieser Zeit so dringend gebraucht hätte, nicht lesen. Sie denkt zum ersten Mal an Selbstmord.
Clay: Er und Hannah unterhielten sich auf der Party sehr tiefgründig und küssten sich später, doch dann stößt Hannah ihn weg und befiehlt ihm zu gehen. Später geht sie ihm aus dem Weg. Sie möchte ihm mit den Kassetten mitteilen, dass ihr ihr Verhalten leidtut und ihm die Gründe für ihr Verhalten näher bringen.
Bryce: Bryce belästigte sie sexuell, was ihre Suizidgedanken noch verstärkt.
Mr. Porter: Hannah erzählt ihm von ihren Suizidplänen. Allerdings geht er nicht wirklich darauf ein und versucht auch nicht, sie davon abzuhalten.

Diesen aktuellen Romanstoff zum Thema „Mobbing“ hatten die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulformen der Heinrich-Büssing-Schule, der BBS V und der Johannes-Selenka-Schule als szenisches Spiel überarbeitet und mit viel Bravour unter starkem Applaus aufgeführt.

Die schauspielernde Schülerin Ronja J. (BGYM142) fand an der Aufführung gut, zum ersten Mal nach langwierigen Proben „das Stück in einem Durchlauf zu sehen und somit die abgeschlossene Geschichte zu erfahren“.

Die Schülerinnen und Schüler hatten das Stück „Tote Mädchen lügen nicht! – 13 Gründe warum …“ unter der Leitung von Knut Gabel und Frank Thoenes selbst nach Vorlage erarbeitet; schauspielten, waren für Ton/ Technik und Maske verantwortlich und hatten Medien und Bühnenbild gestaltet.

Kollegin Adeline Venekamp sah das Theaterstück und fand, „was mich fasziniert und mir Freude gemacht hat, war das beeindruckende Erlebnis von Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, die ich nur aus dem Unterrichtsgeschehen kenne, und die sich hier grandios und einfühlend in zwischenmenschliche Themen hineinversetzen könnten.“ Schön würde sie es finden, wenn noch mehr Kolleginnen und Kollegen die Aufführungen der Theater AG besuchen würden, um durch das Erlebnis dieser weiteren Facette der Schülerinnen und Schüler diese als komplettere Personen zu erleben.

Umgesetzt werden konnte diese engagierte Aufführung nur durch die wiederholte finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Heinrich- Büssing-Schule.

Schauen Sie sich auf den Flyer und das Plakat zum Stück an!
 
 
Neues Stück: Iss mich, trink mich!

von Frank Thoenes, Juni 2015

"Pshht, seid still, der Doktor hat das Wort.“

Das Experiment beginnt. Acht Probanden, besser bekannt unter Alice, Kaninchen, die Zwillinge, Hutmacher, Märzhase, Herzbube und Königin. Letzterer würde es gar nicht gefallen als Schlusslicht genannt zu werden. Aber keine Angst, es rollen keine Köpfe. Dafür geht in der Institution alles drunter und drüber. Alice ist flüchtig und es geht ein Dieb um. Um ihr Eigentum zurückzubekommen, lassen sich die Insassen auf eine Schnitzeljagd der besonderen Art ein und die Grenzen der Wirklichkeit verschieben sich allmählich.

Ein Stück über Medikamentenpolitik, Gruppendynamik und die großen und kleinen Schwächen, inspiriert von den Figuren aus Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“, geschrieben von Sebastian Üzümcü und Freya Wieduwilt.

Ein Theaterstück, aufgeführt von der Theater-AG der Heinrich-Büssing-Schule in Kooperation mit der BBS V.

 

Trailer auf Youtube.




Vorderseite des Flyers "Iss mich, trink mich!"
Vorderseite des Flyers - Iss mich, trink mich!
© H-B-S/ BBS V


Vorderseite des Flyers "Iss mich, trink mich!"
Vorderseite des Flyers - Iss mich, trink mich!
© H-B-S/ BBS V


 

 

Die Theater-AG der H-B-S führte mit Schülerinnen der BBS V und unserer Musik-AG das Stück "Der Joker" nach dem gleichnamigen Roman von Markus Zusak auf.

von Frank Thoenes, Mai 2013

Die Handlung geht kurz so: In Eds Briefkasten liegt – eine Spielkarte. Ein Karo-Ass. Darauf stehen drei Adressen. Die Neugier treibt ihn hin zu diesen Orten, doch was er dort sieht, bestürzt ihn zutiefst: drei unerträglich schwere Schicksale, Menschen, die sich nicht selbst aus ihrem Elend befreien können. Etwas in Ed schreit: »Du musst handeln! Tu endlich was!« Dreimal fasst er sich ein Herz, dreimal verändert er Leben. Da flattert ihm die nächste Karte ins Haus. Wieder und wieder ergreift Ed die Initiative – doch wer ihn auf diese eigenartige Mission geschickt hat, ist ihm völlig schleierhaft.

Eine Geschichte über Zivilcourage, ungeheuer spannend und mit viel Situationskomik erzählt. Dafür erhielt der Autor 2007 den Jugendliteraturpreis. Dadurch ist das Theaterstück besonders sinnvoll für den Deutschunterricht.

"Der Joker" wurde mit viel Musik am 13.05. und 14.05.2013 im Kulturzentrum Brunsviga aufgeführt.

Eine multimediale Aufbereitung der Aufführungen finden Sie im Bereich "Information/Podcast.".

 

Die Theater AG der H-B-S führte mit Unterstützung der Musik AG die kurzweilige Satire "TV NONSTOP" von Thorsten Böhner auf.

von Frank Thoenes, Juli 2012

Theater AG bei der Probe In dieser Satire werden Livereportage, Gerichtsmedizinthriller, Actionfilme, Liebesschmonzetten, Werbespots  in  Szenenfolge genüsslich durch die Mangel gedreht. Die Rahmenhandlung spielt zwischen einem Paar, das sich nicht einig ist: sie will fernsehen, er will wieder Schwung in die Beziehung bringen und baut schon mal das neue Bett auf. Raffinierte Konstruktionen, Tiefsinn, Witz und Tempo garantieren eineunterhaltsame und kurzweilige Theateraufführung wozu auch die Live-Band der HBS beiträgt. Die Bühnenausstattung ist durch die FOS-Kooperation mit der Firma SOUNDCHECK erstellt worden.

Schauspielerin Swantje: Ich bin Werbefrau, ich bin Witwe, ich bin Reporterin und Schiedsrichterin. Ich bin eine Werbegeschädigte. Ich bin Mitglied der Theater-AG und es macht Spaß. Auch wenn es manchmal drunter und drüber geht.

Techniker Steffen:  Bei der Theateraufführung übernehme ich seitens der Schule die technische Planung und Durchführung. Der gesamte Aufbau der notwendigen Technik – also Scheinwerfer, Traversen und ähnliches – wurde in Zusammenarbeit mit einem Techniker des Braunscheiger Unternehmens „Soundcheck“ geplant. Mit einem 5-köpfigen Team werden wir dann am Tag der Aufführung in Gebäude 2 das gesamte Equipment aufbauen und verkabeln, die Scheinwerfer einstellen, den Soundcheck durchführen und dann während der Aufführung steuern.

Die beiden Aufführungen fanden am 2. und 3. Juli 2012 statt: