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IT-System-Elektroniker

IT-System-Elektroniker - alle zusammen Auszubildende IT-System-Elektroniker
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Allgemeines

Die Heinrich-Büssing-Schule verfügt über eine komplexe informationstechnische Infrastruktur. Dazu gehören nicht nur PC- und Serversysteme, sondern auch die so genannte Strukturierte Verkabelung mit den aktiven Komponenten wie Switche und Router. Neben diesen Geräten müssen auch noch Geräte betreut werden, die für Schulen typisch sind, wie z.B. Beamer. Die Wartung und Pflege dieser Systeme stellen in erster Linie den Ausbildungsgegenstand der IT-System-Elektroniker dar.


 

Was macht ein IT-System-Elektroniker so den "ganzen Tag"?

von Christoffer Pieper, Nicolas Meininghaus und Falk Neumann.
 
Die Heinrich-Büssing-Schule ist mit mehr als 600 Rechnern in zwei Domänen, mehr als 10 eigenen Servern und 27 PC-Räumen im EDV-Bereich eine sehr gut ausgestattete Schule.
 
Und hier kommen wir ins Spiel. Wir sind drei Auszubildende der Stadt Braunschweig, die an der Heinrich-Büssing-Schule als Ausbildungsort ihre Ausbildung zum IT-Systemelektroniker absolvieren. Unterstützt von unseren Ausbildern, die „nebenbei“ auch noch Lehrer an der Schule sind, kümmern wir uns darum, diese Infrastruktur, die vom Umfang her ein größeres mittelständischen Unternehmens sein könnte, am Laufen zu halten und stetig zu erweitern.
 
Unsere Aufgaben umfassen praktisch alles, was in einem solchen Netzwerk denkbar ist. Vom einfachen kontrollieren der E-Mail auf „Spam“, über die Reparatur von PCs oder Notebooks bis hin zur kompletten Neugestaltung ganzer Rechnerräume, inklusive deren Verkabelung.
 
Unseren Alltag kann man sich etwa so vorstellen: Wir warten unser Netzwerk, installieren neue Programme auf den PCs oder halten die vorhandenen Programme auf dem neusten Stand, helfen Schülern, die Ihre Zugangsdaten verloren haben oder schalten diese für die Nutzung unseres schulweiten WLAN frei (denn neben unseren eigenen Rechnern, bieten wir auch noch jedem Schüler die Möglichkeit mit seinem privaten Notebook, Netbook oder Tablet in der Schule zu arbeiten). Regelmäßig werden diese Tätigkeiten von Fehlermeldungen der Lehrer oder Angestellten der Schule unterbrochen, dann gehen wir, möglichst ohne den Unterricht zu stören, Vorort und versuchen den Fehler schnellst möglich zu beheben. Sollte dies nicht möglich sein, nehmen wir den defekten PC oder ähnliches mit in unsere Werkstatt, tauschen fehlerhafte Komponenten oder spielen neue Images auf.
 
Auch die Erweiterung unserer Infrastruktur kommt nicht zu kurz, so ist es uns über die letzen zwei Jahre gelungen, praktisch jeden Unterrichtsraum der Schule mit einem PC und einen Beamer auszustatten, um den Lehrern bestmögliche Voraussetzungen für interessanten, innovativen und natürlich auch lehrreichen Unterricht zu schaffen.
Natürlich sind wir bei alle dem auf die Unterstützung unserer Ausbilder angewiesen, denn auch wir absolvieren unsere Ausbildung vor allem um zu lernen. Dazu bietet die Heinrich-Büssing-Schule die besten Voraussetzungen. Denn anders als in Ausbildungswerkstätten, wo es die Azubis nur mit vom Ausbilder erdachten Problemen zutun bekommen oder gewinnorientierten Unternehmen, wo Zeit Geld ist. haben wir es sowohl mit realen Problemen zutun als auch die Freiheit, einen Fehler zweimal zu machen und daraus zu lernen! Das sieht man auch daran, dass wir spätestens im zweiten Ausbildungsjahr Administrationsrechte im Netzwerk haben.
 
Abschließend bleibt zu sagen, dass die Ausbildung zum IT-Systemelektroniker an der Heinrich-Büssing-Schule in Zusammenarbeit mit der Stadt Braunschweig die besten Voraussetzungen für einen tollen Start in das Berufsleben bietet.

 
Falk Neumann