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Greiferfinger – Gelenkwelle – Anschlaghalter

von Jürgen Ernst

Nach mehr als 8 Wochen intensiver Arbeit präsentierten am 15. Juni 2016 mehr als 20 Auszubildende des 3. Ausbildungsjahres im Ausbildungsberuf zum/zur Zerspanungsmechaniker/in aus 10 verschiedenen Ausbildungsbetrieben der Region ihre Ergebnisse der diesjährigen Lern­ortkooperation.

Projekt Rotorring – G + M Kunststofftechnik Projekt Rotorring – G + M Kunststofftechnik
© Ernst
Traditionell erhielten die Auszubildenden dazu einen betrieblichen Auftrag, wie z. B. ein zu fertigendes Betriebsmittel oder auch einen externen Kundenauftrag. Dieser war nach dem Prinzip der vollständigen Handlung selbständig zu bearbeiten. Die Auszubildenden informierten, planten, fertigten, kontrollierten und bewerteten ihre Arbeit abschließend. Die Dokumentation ihrer Tätigkeit erfolgte parallel in der Berufsschule. Krönender Abschluss war dann natürlich die Präsentation der Ergebnisse vor Ausbildern, Firmenleitungen, anderen Schulklassen und natürlich der Schulleitung der Heinrich-Büssing-Schule. 

In seiner Begrüßungsrede hob Herr Schuldirektor Beißner noch einmal deutlich die Bedeutung der Lernortkooperation, d. h. die enge Zusammenarbeit von Berufsschule und Ausbildungsbetrieben hervor.  Diese enge Verzahnung führt zu einer ins­gesamt verbesserten Qualität in der Ausbildung und ist insbesondere auch eine sehr gute Vorbereitung für die im Januar 2017 anstehende Ab­schlussprüfung Teil 2.

Während der Präsentation konnten sich die Zuschauer ein gutes Bild von den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen eines Zerspanungs­mechanikers machen. Neben den klassischen Zerspanerfertigkeiten Drehen, Fräsen und Bohren an konventionellen und CNC-Werkzeugmaschinen wurden einzelne Bauteile auch erodiert oder geschliffen. Selbst unterschiedlichste Materialien wie Stahl, Aluminium, Messing und Verbundstoffe wurden bearbeitet und konnten im Anschluss an die Präsentation begutachtet werden.

Nach gut 2 ½ Stunden Präsentationen war den Auszubildenden die Erleichterung sichtlich anzumerken, die berüchtigten Steine fielen vom Herzen. Bei Cola, Kaffee und Schnittchen wurde anschließend gefach­simpelt, die Bauteile besichtigt und die Dokumentationen eingehend begutachtet. 

Insgesamt waren allen Beteiligten sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen, der Aufwand hatte sich mal wieder gelohnt. Auch die Klassenlehrer und Organisatoren, Martin Wolowski und Jürgen Ernst, sowie die geladenen Gäste fanden abschließend nur lobende Worte. Anlass genug, in 2017 wieder eine Lernortkooperation durchzuführen.


Schülerinnen und Schüler der teilnehmende Klasse Schülerinnen und Schüler der teilnehmende Klasse
© Ernst