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Werkzeugmechaniker

Aktuelles
...ein Projekt der Werkzeugmechaniker ...ein Projekt der Werkzeugmechaniker
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Zurzeit werden an der Heinrich-Büssing-Schule in 6 Klassen Auszubildende zum/r Werkzeugmechaniker/in ausgebildet.


Kurzübersicht

Nach abgeschlossener Berufsausbildung bieten sich berufliche Einsatzmöglichkeiten für Werkzeugmechanikerinnen und Werkzeugmechaniker im Bereich der Herstellung und Instandsetzung von Werkzeugen und Vorrichtungen.

Werkzeuge können z.B. Großwerkzeuge zum Schneiden oder Umformen von Blechen bei der Herstellung von Karosserieteilen im Automobilbau sein oder es sind Formen und Gesenke für die gesamte industrielle Massenfertigung. Vorrichtungen dienen als Hilfsmittel z.B. für Fertigung und Montage. Sie erleichtern die Bearbeitung und Handhabung eines Werkstücks.

Werkzeugmechanikerinnen und Werkzeugmechaniker nutzen dafür sowohl manuelle als auch maschinelle und automatisierte Fertigungsverfahren vorwiegend in Industriebetrieben.


Betriebliche Ausbildung

Wenn Sie einen 3 ½ jährigen Ausbildungsvertrag als Werkzeugmechaniker/in abgeschlossen haben, besuchen Sie parallel zur betrieblichen Ausbildung die Heinrich-Büssing-Schule.

Beispiele Ihrer betrieblichen Ausbildung können z.B. Planen und Steuern von Arbeitsabläufen, CNC-Technologie, Funkenerosion, Steuerungstechnik sowie Prüfen und Optimieren von Funktionen und Abläufen sein.

Die betriebliche Ausbildung wird durch die Ausbildungsordnung geregelt. Aktuelle Informationen zu angebotenen Lehrstellen finden Sie im Lehrstellenbörse der IHK Braunschweig.

 

Schulische Ausbildung

Die Ausbildung bei uns orientiert sich an den betrieblichen Arbeitssituationen. Allein wie auch im Team erlernen Sie, wie Sie sich notwendige Informationen zum Arbeitsprozess beschaffen, diese nutzen und auch vor einer Gruppe präsentieren. Sie erlernen Ihre Aufgaben selbstständig zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren und können somit zur Verbesserung von Betriebsabläufen beitragen.

Die schulischen Ausbildung erfolgt in folgenden Lernfeldern:

  • Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
  • Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
  • Herstellen von einfachen Baugruppen
  • Warten technischer Systeme
  • Formgeben von Bauelementen durch spanende Fertigung
  • Herstellen technischer Teilsysteme des Werkzeugbaus
  • Fertigen mit numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen
  • Planen und Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme
  • Herstellen von formgebenden Werkzeugoberflächen
  • Fertigen von Bauelementen in der rechnergestützten Fertigung
  • Herstellen der technischen Systeme des Werkzeugbaus
  • Inbetriebnehmen und Instandhalten von technischen Systemen des Werkzeugbaus
  • Planen und Fertigen technischer Systeme des Werkzeugbaus
  • Ändern und Anpassen technischer Systeme des Werkzeugbaus

Zusatzqualifikationen

Alle Auszubildenden mit dem Sekundarabschluss I in diesem Beruf haben die Möglichkeit, parallel zur Berufsausbildung die Fachhochschulreife an unserer Schule zu erwerben.


Prüfungen

Am Ende der Ausbildungszeit erfolgt die Abschlussprüfung. Hierfür sind von der IHK Braunschweig mehrere Prüfungsausschüsse eingerichtet worden. Sie setzen sich aus Arbeitgebervertretern, Arbeitnehmervertretern und Lehrern zusammen.

Die Prüfung gliedert sich in zwei Prüfungsteile.

Im Teil 1 der Abschlussprüfung nach 18 Monaten werden eine komplexe Arbeitsaufgabe und eine schriftliche Abschlussprüfung in höchstens 10 Stunden bearbeitet.

Im Teil 2 der Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung werden die Prüfbereiche Arbeitsauftrag, Auftrags- und Funktionsanalyse, Fertigungstechnik und Wirtschafts- und Sozialkunde in höchstens 5,5 Stunden geprüft. Der Arbeitsauftrag kann ein durchgeführter betrieblicher Auftrag sein. Der dokumentierte Auftrag wird dem Prüfungsausschuss in einem Fachgespräch präsentiert.

Der erste Teil der Abschlussprüfung fließt mit 40% und der Teil 2 mit 60% in das Gesamtergebnis der Prüfung ein.

Mit dem Bestehen der Prüfung erhält man das Facharbeiterzeugnis und den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss oder den Erweiterten Sekundarabschluss.


Berufliche Weiterbildung

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung, können die Absol-venten eine einjährige Ausbildung an einer Fachoberschule mit Ziel „Allgemeine Fachhochschulreife“ beginnen. Die Heinrich-Büssing-Schule bieten diese in den Fachrichtungen Metalltechnik, Elektrotechnik und Informatik an.

Weiterhin kann nach einer mindestens einjährigen Berufstätigkeit eine Ausbildung zum Techniker begonnen werden.