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Feinwerkmechaniker

Aktuelles

Zur Zeit werden an unserer Schule ca. 90 Feinwerkmechaniker/innen in 4 unterschiedlichen Klassen unterrichtet.


Kurzübersicht

Ausbildungsdauer: 3 ½ Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Arbeitsgebiet: Feinwerkmechaniker/innen fertigen metallene Präzisionsbauteile für Maschinen und feinmechanische Geräte und montieren diese einschließlich elektronischer Mess- und Regelkomponenten zu funktionsfähigen Einheiten. Häufig arbeiten sie dazu an computergesteuerten Werkzeugmaschinen, zum Teil aber auch manuell. Sie planen Arbeitsabläufe, richten Werkzeugmaschinen ein und bearbeiten Metalle mittels spanender Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren und Schleifen. Sie beurteilen Arbeitsergebnisse, beispielsweise durch überprüfen vorgegebener Maßtoleranzen. Feinwerkmechaniker/innen montieren die gefertigten Maschinen und Geräte, stellen sie je nach Verwendungszweck ein und führen Bedienungseinweisungen durch. Zudem führen sie Wartungs- und Reparaturarbeiten an feinmechanischen Geräten aus.


Betriebliche Ausbildung

Die Inhalte der betrieblichen Ausbildung werden durch die Ausbildungsordnung und den Ausbildungsrahmenplan geregelt. Nähere Informationen bekommt ihr unter dem nachfolgenden Link:


Schulische Ausbildung

Der Berufsschulunterricht findet begleitend zur betrieblichen Ausbildung statt. In der Grundstufe habt ihr zweimal in der Woche 8 Stunden Unterricht, in den Fachstufen einmal pro Woche 8 Stunden. Neben interessanten beruflichen Qualifikationen im fachtheoretischen Unterricht, werden auch allgemeinbildende Kenntnisse in den Fächern Politik, Deutsch, Religion und Sport vermittelt. Den aktuellen Rahmenlehrplan findet ihr hier:


Zusatzqualifikationen

Ergänzend zum Berufsschulunterricht habt ihr die Möglichkeit, die Fachhochschulreife zu erwerben.


Prüfungen

Feinwerkmechaniker/innen nehmen nach ca. 18 Monaten und am Ende der Ausbildungszeit an einer Gestreckten Abschlussprüfung teil. Hierbei werden die Leistungen der Zwischenprüfung als Teil 1 der Abschlussprüfung gewertet und gehen mit 30 % in das spätere Gesamtergebnis ein. Die Abschlussprüfung besteht aus einer praktischen Arbeitsaufgabe mit anschließendem Fachgespräch und einem theoretischen Aufgabenteil.


Berufliche Weiterbildung

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung, können die Absolventen eine einjährige Ausbildung an einer Fachoberschule mit Ziel „Allgemeine Fachhochschulreife“ beginnen. Die Heinrich-Büssing-Schule bietet diese in den Fachrichtungen Metalltechnik, Elektrotechnik und Informatik an.

Weiterhin kann nach einer mindestens einjährigen Berufstätigkeit eine Ausbildung zum Techniker begonnen werden.