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IT-System-Elektroniker

Hardware anschaulich erklärt
Hardware anschaulich erklärt
© Klaus G. Kohn
Allgemeines

Kurzübersicht

Nach abgeschlossener Berufsausbildung bieten sich berufliche Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Service, Vertrieb und Installation von Informations- und (Tele-)Kommunikationssystemen. IT-System-Elektroniker stehen den Kunden als qualifizierte Ansprechpartner in allen Sparten der Computer-, Software- und Telekommunikationsindustrie, einschließlich Mobilfunk und Multimedia, zur Verfügung.

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre.


Betriebliche Ausbildung

Die betriebliche Ausbildung wird durch die Ausbildungsordnung geregelt. Aktuelle Informationen bekommen Sie unter den angegebenen Links.


Schulische Ausbildung
IT-System-Elektroniker sind nicht nur Techniker sondern müssen sich auch mit wirtschaftlichen Betriebsabläufen auskennen.

Die schulischen Ausbildung erfolgt in folgenden Lernfeldern:
  • Der Betrieb und sein Umfeld
  • Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation
  • Informationsquellen und Arbeitsmethoden
  • Einfache IT-Systeme
  • Fachliches Englisch
  • Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen
  • Vernetzte IT-Systeme
  • Markt- und Kundenbeziehungen
  • Öffentliche Netze, Dienste
  • Betreuen von IT-Systemen
  • Rechnungswesen und Controlling
Den aktuellen Rahmenlehrplan für die schulische Ausbildung für den Ausbildungsberuf finden Sie unter dem angegebenen Link.
 

Der IT-System-Elektroniker ist der "Hardware"-Werker unter den IT-Berufen. Der Aufbau von Computern und Netzwerken ist ein besonderer Schwerpunkt. Hier finden Sie ein Video über eine typische Arbeit: Der Zusammenbau eines PC-Systems aus Einzelkomponenten.

An der H-B-S werden alle Computersysteme selbst gebaut. Einen wesentlichen Anteil daran haben auch die IT-System-Elektroniker, die bei uns ausgebildet werden.
 

Das Video in höherer Qualität können Sie hier ansehen.


ZusatzqualifikationenCisco Networking Academy - Logo

Alle Auszubildenden in diesem Beruf haben die Möglichkeit die Vorbereitungslehrgänge zum Cisco Certified Network Associate (CCNA) zu absolvieren. Näherin Informationen finden Sie auf den Seiten der Cisco Networking Academy.

Im Netzwerklabor
Im Netzwerklabor
© Klaus G. Kohn
Es besteht die Möglichkeit, parallel zur Ausbildung die Allgemeine Fachhochschulreife zu erlangen . Dieses Modell wird "Optionale Fachoberschule" genannt. Die Einrichtung dieser in Abendform angebotenen Schulart steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit entsprechender schulischer Ressourcen.
 

Prüfungen

Nach anderthalb Jahren findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ergebnisse dieser Prüfung gehen nicht in das Ergebnis der Abschlussprüfung ein.

Am Ende der Ausbildung hat der angehende IT-Systemelektroniker/ die angehende IT-Systemelektronikerin eine Abschlussprüfung zu absolvieren, die aus zwei Teilen - Prüfungsteil A und Prüfungsteil B - besteht. 

Im Prüfungsteil A muss einen ca. 35-stündige betriebliche Projektarbeit durchgeführt werden, die vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) in einer Projektpräsentation vorgestellt wird. Im anschließenden Fachgespräch muss der Prüfling sein Fachwissen nachweisen.

Der Prüfungsteil B - die schriftliche Prüfung - besteht aus Ganzheitlicher Aufgabe I (Fachqualifikation), Ganzheitlicher Aufgabe II (Kernqualifikation) und Wirtschafts- und Sozialkunde.

Um die Prüfung zum IT-Systemelektroniker zu bestehen, müssen in beiden Teilen der Abschlussprüfung mindestens 50% erreicht werden. Eine Leistung in einem Prüfungsteil, z.B. Fachqualifikation, die unter 30% liegt, führt zum generell Nichtbestehen dieses Teils der Facharbeiterprüfung. Würde also die Fachqualifikation unter 30% liegen, so ist der gesamte Prüfungsteil B nicht bestanden und müsste wiederholt werden.

Unterlagen zur Prüfung können beim U-Form-Verlag bezogen werden.


Berufliche Weiterbildung

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung, können die Absolventen eine einjährige Ausbildung an einer Fachoberschule mit Ziel „Allgemeine Fachhochschulreife“ beginnen. Die Heinrich-Büssing-Schule bieten diese in den Fachrichtungen Metalltechnik, Elektrotechnik und Informatik an.

Weiterhin kann nach einer mindestens einjährigen Berufstätigkeit eine Ausbildung zum Techniker begonnen werden.

Relativ jung ist die Möglichkeit als IT-System-Elektroniker einen Meister anzustreben. Die rasante technische Entwicklung in der IT-Technik hat dazu geführt, dass der Meisterlehrgang zum Informationstechnikermeister auch für den Industrieberuf IT-System-Elektroniker geöffnet wurde. In Niedersachsen bietet das Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik einen solchen Lehrgang an.