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Elektroniker für Geräte und Systeme

Allgemeines

Zur Zeit werden an der HBS ca. 55 Auszubildende in dem Beruf ausgebildet. Der Unterricht findet immer am Montag (4. Ausbildungsjahr), Dienstag (3. Ausbildungsjahr), Mittwoch (2.Ausbildungsjahr) und Donnerstag und Freitag (1. Ausbildungsjahr) statt.


Kurzübersicht

Elektroniker/Elektronikerinnen für Geräte und Systeme stellen Komponenten und Geräte her, nehmen Sie in Betrieb und halten sie in Stand. Ihr beruflicher Einsatz ist in folgenden Bereichen möglich:

  • Informations- und Kommunikationstechnische Geräte
  • Medizinische Geräte
  • Automotive-Systeme Systemkomponenten, Sensoren, Aktoren
  • Mikrosysteme
  • EMS (Electronic Manufacturing Services)
  • Mess- und Prüftechnik


Betriebliche Ausbildung

Die betriebliche Ausbildung wird durch die Ausbildungsordnung geregelt. Aktuelle Informationen bekommen Sie unter den angegebenen Links.


Schulische Ausbildung

Die schulische Ausbildung im Beruf EGS erfolgt in folgenden Lernfeldern (LF):

  • LF1 Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen
  • LF2 Elektrische Installationen planen und ausführen
  • LF3 Steuerungen analysieren und anpassen
  • LF4 Informationstechnische Systeme bereitstellen
  • LF5 Elektroenergieversorgung für Geräte und Systeme realisieren und
            deren Sicherheit gewährleisten
  • LF6 Elektronische Baugruppen von Geräten konzipieren, herstellen und
            prüfen
  • LF7 Baugruppen hard- und softwareseitig konfigurieren
  • LF8 Geräte herstellen und prüfen
  • LF9 Geräte und Systeme in Stand halten
  • LF10 Fertigungsanlagen einrichten
  • LF11 Prüfsysteme einrichten und anwenden
  • LF12 Geräte und Systeme planen und realisieren
  • LF13 Fertigungs- und Prüfsysteme in Stand halten 
Den aktuellen Rahmenlehrplan für die schulische Ausbildung für den Ausbildungsberuf finden Sie unter dem angegebenen Link.


Zusatzqualifikationen

Das KMK-Zertifikat für Englisch kann erworben werden.

Es besteht die Möglichkeit, dass parallel zur Ausbildung die Allgemeine Fachhochschulreife erlangt wird. Dies Modell ist die "Optionale Fachoberschule". Die Einrichtung dieser in Abendform angebotenen Schulart steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit entsprechender schulischer Ressourcen.


Prüfungen

Nach 1 ½ Jahren erfolg die Abschlussprüfung, Teil 1 und am Ende der 3 ½ jährigen Ausbildung erfolgt die Abschlussprüfung, Teil 2. Hierfür wird von der IHK Braunschweig ein Prüfungsausschuss eingerichtet. Er setzt sich zusammen aus Arbeitgebervertretern, Arbeitnehmervertretern und Lehrern. Teil 1 der Abschlussprüfung besteht aus Vorgaben der PAL. Teil 2 der Abschlussprüfung besteht entweder aus einem betrieblichen Auftrag oder aus einem Auftrag der PAL.

Die Prüfung gliedert sich in zwei Prüfungsteile. In einer schriftlichen Abschlussprüfung werden berufliche Grund- und Fachkenntnisse und Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft. Als praktische Arbeit ist ein betriebliches Projekt durchzuführen, dass zu dokumentieren und vor dem Prüfungsausschuss zu präsentieren ist. Mit dem Bestehen der Prüfung erhält man das Facharbeiterzeugnis und den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss oder den Erweiterten Sekundarabschluss I (Vorausstezung dafür ist mindestens ein Jahr Englischunterricht während der Ausbildung und entsprechende Noten in den Kernfächern). Als weiterer Abschluss kann in Abendform die optionale Fachhochschulreife erlangt werden durch den Besuch weiterer Abendveranstaltungen, parallel zur Berufsausbildung.

Berufliche Weiterbildung Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung, können die Absolventen eine einjährige Ausbildung an einer Fachoberschule mit Ziel „Allgemeine Fachhochschulreife“ beginnen. Die Heinrich-Büssing-Schule bieten diese in den Fachrichtungen Metalltechnik, Elektrotechnik und Informatik an. Weiterhin kann nach einer mindestens einjährigen Berufstätigkeit eine Ausbildung zum Techniker begonnen werden.