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Elektroniker für Betriebstechnik

Allgemeines

Zur Zeit werden an der Heinrich-Büssing-Schule ca. 80 Auszubildende in dem Beruf ausgebildet.

Kurzübersicht

Nach abgeschlossener Berufsausbildung bieten sich in den ausbildenden Unternehmen viele berufliche Einsatzmöglichkeiten. Elektroniker/-innen für Betriebstechnik montieren Systeme/Anlagen der Energieversorgungstechnik, der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, der Kommunikationstechnik, der Meldetechnik, der Antriebs- sowie der Beleuchtungstechnik, nehmen sie in Betrieb und halten sie in Stand. Weitere Aufgabe ist das Betreiben dieser Anlagen.

Betriebliche Ausbildung

Die betriebliche Ausbildung wird durch die Ausbildungsordnung geregelt. Aktuelle Informationen bekommen Sie unter den angegebenen Links.

Ausbildungsbetriebe sind:

Schulische Ausbildung

Elektroniker für Betriebstechnik nehmen vorwiegend technische Aufgaben wahr. Allerdings müssen sie sich auch mit wirtschaftlichen Betriebsabläufen und den Grundlagen des Qualitätsmanagements auskennen.
Die schulische Ausbildung erfolgt u.a. mit folgenden Schwerpunkten:

  • Grundlagen Elektrotechnik
  • Installationstechnik
  • Steuerungstechnik
  • Informationsquellen und Arbeitsmethoden
  • Grundlagen der PC-Technik
  • Elektropneumatik
  • Sensorik
  • Antriebstechnik
  • Automatisierungstechnik
  • Regelungstechnik
  • Netzwerktechnik
  • Fachliches Englisch
  • Politik
  • Deutsch

Den aktuellen Rahmenlehrplan für die schulische Ausbildung für den Ausbildungsberuf finden Sie unter dem angegebenen Link.

Zusatzqualifikationen

Das KMK-Zertifikat für Englisch kann erworben werden.

Es besteht die Möglichkeit, dass parallel zur Ausbildung die Allgemeine Fachhochschulreife erlangt wird. Dies Modell ist die "Optionale Fachoberschule". Die Einrichtung dieser in Abendform angebotenen Schulart steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit entsprechender schulischer Ressourcen.

Prüfungen

Nach 1 ½ Jahren erfolgt die Abschlussprüfung, Teil 1 und am Ende der 3 ½ jährigen Ausbildung erfolgt die Abschlussprüfung, Teil 2.

Hierfür wird von der IHK Braunschweig ein Prüfungsausschuss eingerichtet. Er setzt sich zusammen aus Arbeitgebervertretern, Arbeitnehmervertretern und Lehrern.

Teil 1 der Abschlussprüfung besteht aus Vorgaben der PAL.

Teil 2 der Abschlussprüfung besteht entweder aus einem betrieblichen Auftrag oder aus einem Auftrag der PAL.

Die Prüfung gliedert sich in zwei Prüfungsteile. In einer schriftlichen Abschlussprüfung werden berufliche Grund- und Fachkenntnisse und Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft. Als praktische Arbeit ist ein betriebliches Projekt durchzuführen, dass zu dokumentieren und vor dem Prüfungsausschuss zu präsentieren ist.

Bei erfolgreichem Besuch der Berufsschule bekommen die Schülerinnen und Schüler ein Berufsschulzeugnis.

Unter bestimmten Voraussetzungen wird zusätzlich der Sekundarabschluss I - Realschulabschluss oder der Erweiterte Sekundarabschluss I bescheinigt.

Berufliche Weiterbildung

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung, können die Absolventen eine einjährige Ausbildung an einer Fachoberschule mit Ziel „Allgemeine Fachhochschulreife“ beginnen.
Die Heinrich-Büssing-Schule bieten diese in den Fachrichtungen Metalltechnik, Elektrotechnik und Informatik an.

Weiterhin kann nach einer mindestens einjährigen Berufstätigkeit eine Ausbildung zum Techniker begonnen werden.

Auch bietet die IHK-Braunschweig eine Weiterbildung zum Industriemeister/-in  - Elektrotechnik an.