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Berufliches Gymnasium

Berufliches Gymnasium
 

Turbo-Abitur, Fachabitur, "richtiges" Abitur - eine Begriffserklärung

Manche Begriffe sind in der Welt und lassen sich dann nicht mehr zurückholen. Ein besonders hartnäckiger Vertreter dieser Spezies ist das ominöse Fachabitur. Was verbirgt sich dahinter? Das ist schwer zu sagen, vielleicht so viel - es gibt kein Fachabitur. Es gibt die Allgemeine Hochschulreife und die Fachhochschulreife. Beide Abschlüsse können an der Heinrich-Büssing-Schule erworben werden, ersterer am Beruflichen Gymnasium und letzterer an der Fachoberschule.

Dank des Zentralabiturs (landeseinheitliche Prüfungen), kann man mit dem an der Heinrich-Büssing-Schule erworbenen Abitur alles studieren, also auch Schönheitschirurg, Rechtsanwalt, Architekt oder gar Lehrer werden.

Das wollten auch die Redakteure der Braunschweiger Zeitung wissen und führten ein Interview mit der Schulleitung.


Aktuelles

Seit dem Schuljahr 2014/15 wird ein neuer Schwerpunkt angeboten: Gestaltungs- und Medientechnik. Lesen Sie dazu auch den Artikel der Braunschweiger Zeitung vom 19.06.2014: "Eine Technik, die auch Mädchen begeistert"

Lesen Sie auch einen Bericht über Harzfahrt des Beruflichen Gymnasiums.
 

Wer sind wir?

Das Berufliche Gymnasium Technik ist eine gymnasiale Oberstufe mit einer berufsbezogenen Schwerpunktbildung im technischen Bereich. Diese Schwerpunktbildung spiegelt sich in den Profilfächern Technik , Betriebs- und Volkswirtschaft und Informationsverarbeitung wieder.

An unserem Beruflichen Gymnasium Technik bieten wir die Schwerpunkte Informationstechnik, Metalltechnik und Mechatronik sowie Gestaltungs- und Medientechnik in Kooperation mit der Johannes Selenka Schule an.

Wie jede gymnasiale Oberstufe führt auch das Berufliche Gymnasium Technik in durchschnittlich drei Jahren zur Allgemeinen Hochschulreife, die uneingeschränkt zum Studium in allen Fachrichtungen an allen Universitäten und Hochschulen berechtigt.
 


Aufnahmevoraussetzungen
Aufnahmevoraussetzung ist grundsätzlich der Erweiterte Sekundarabschluss I.
Im Einzelnen kann diese Aufnahmevoraussetzung erfüllt werden durch:
  • die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe
  • den Erweiterten Sekundarabschluss I einer allgemein bildenden Schule (z.B. Realschule)
  • den Erweiterten Sekundarabschluss I einer berufsbildenden Schule (z.B. Berufsfachschule).
In die Klasse 12 kann aufgenommen werden, wer in einer berufsbildenden Schule der gleichen Fachrichtung die Fachhochschulreife erworben hat und in den Klassen 7 bis 10 am versetzungsrelevanten Unterricht in einer zweiten Fremdsprache teilgenommen hat.
 

Was unterscheidet ein Berufliches Gymnasium von einem "normalen" Gymnasium?
Das Berufliche Gymnasium ist eine gymnasiale Oberstufe besonderer Art. Durch die Anbindung an berufsbildende Schulen wird eine Integration in deren Arbeitsweise erreicht. Dadurch entsteht ein permanenter Kontakt zur Berufswelt. Die Nutzung der vorhandenen Fachräume, Werkstätten und Labore fördert die berufsbezogene Schwerpunktbildung.
Da unser Berufliches Gymnasium auf Technik ausgerichtet ist, sind bei uns insbesondere diejenigen Schülerinnen und Schüler gut aufgehoben, die ihren Schwerpunkt in Technik und Naturwissenschaften sehen. Da wir in der Profilbildung alle Aufgabenfelder abdecken, werden auch die sprachlichen Fertig- und Fähigkeiten in der Vorbereitung auf das Abitur von uns gefördert.
Wer in einen technischen Beruf will, erwirbt am Beruflichen Gymnasium Technik durch das Zusammenspiel von Theorie und Praxis erhebliche Vorteile, z.B. einen Zeitgewinn beim Studium.
Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung und den Erweiterten Sekundarabschluss I erworben hat, kann bei uns den Kollegstatus erhalten. Voraussetzung ist, dass genügend Kollegiaten für einen Kurs zusammenkommen. Mit der Kollegförderung ist dann eine besondere finanzielle Förderung möglich: der Staat honoriert die Weiterqualifikation durch elternunabhängiges BaFöG, das nicht zurückgezahlt werden muss.
Für Kollegschüler sind unsere Beruflichen Gymnasien in doppelter Hinsicht die richtige Adresse: Einerseits können sie ihre berufsfachliche Qualifikation bei uns theoretisch erweitern, andererseits profitiert der Unterricht besonders in den berufsbezogenen Fächern von den praktischen Erfahrungen dieser Schüler.

Unterrichtsorganisation
Der Unterricht wird in der Klasse 11 bis 13 im Klassenverband durchgeführt. Die Klasse 11 wird als die Einführungs- und die Klassen 12 und 13 werden als Qualifikationsphase bezeichnet.

Der schulische Teil der Fachhochschulreife wird erworben durch den Nachweis bestimmter Leistungen in zwei zeitlich aufeinander folgenden Schulhalbjahren der Qualifikationsphase (d.h. in der 12. bzw. 13. Klasse). Mit einem anschließenden mindestens einjährigen Praktikum nach Maßgabe der Vorschriften für die FOS 11 oder einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung kann hiernach die Fachhochschulreife erworben werden.

Wodurch ist der Unterricht am Beruflichen Gymnasium gekennzeichnet?
  • Er behandelt eingehend die Beziehungen zwischen Gesellschaft, Technik, Wirtschaft und Umwelt,
  • Er fördert die in allen Bereichen notwendige Selbstständigkeit bei der Planung, Beurteilung und Entscheidungsfindung,
  • Er zielt auf eine wissenschaftspropädeutische, berufsbezogene Schwerpunktbildung und Kommunikationsfähigkeit auf internationaler Ebene ab.
 
Im Mittelpunkt des heutigen beruflichen Lebens steht sach- und fachgerechtes, persönlich durchdachtes Handeln in gesellschaftlicher Verantwortung. Der Unterricht im Fachgymnasium legt hierfür durch handlungsorientiertes Lernen die Basis. Dabei wird am Erfahrungshorizont der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Fächer und Kurse des Unterrichts werden, wo immer es sich anbietet, nicht als Einzeldisziplinen gesehen, sondern fächerübergreifend als Gesamtzusammenhang erfahrbar gemacht. Das Unterrichtsangebot wird durch Projekte und experimentelle Arbeiten abgerundet.
 
Aufgabenfeld Sprachlich-literarisch-
künstlerisch (A)
Gesellschaftswissenschaftlich (B) Mathematisch-naturwissenschaftlich-
technisch (C)
Fächer Deutsch
Englisch
Spanisch
Poilitik
Geschichte
Betriebs- und Volkswirtschaft
Religion
Werte und Normen
Technik
Mathematik
Informationsverarbeitung
Physik
Zusätzliche Fächer und Kurse
  • Experimentelle Arbeiten in Werkstätten und Labors
  • Praxis
  • Sport