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Informationstechnischer Assistent

Netzwerktechnik-Unterricht
Netzwerktechnik-Unterricht
© Philipp, H-B-S
Kurzübersicht

Seit dem Schuljahr 2011/12 werden an der Heinrich-Büssing-Schule Informationstechnische Assistenten (ITA) ausgebildet. Diese zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss wird in Vollzeitform angeboten. Schülerinnen und Schüler mit einem Realschulabschluss können sich an der Heinrich-Büssing-Schule bewerben.

Nach abgeschlossener Ausbildung bieten sich berufliche Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Service, Vertrieb und Installation von Informations- und Kommunikationssystemen. Informationstechnische Assistenten stehen den Kunden als qualifizierte Ansprechpartner in allen Sparten der Computer-, Software- und Telekommunikationsindustrie, einschließlich Mobilfunk und Multimedia, zur Verfügung.

Die Ausbildung zum ITA ist sehr breit gefächert. Es werden vor allem technisches Interesse und analytische Fähigkeiten gefordert. Interessenten sollten sich darüber im Klaren sein, dass komplexe Inhalte aus vielen Bereichen der IT-Technik vermittelt werden. Wenn Sie folgende Fragen für sich mit "Ja" beantworten, sind Sie bei uns richtig.

  • Ist der PC mehr als ein Spielzeug für mich?
  • Macht es mir Spaß, Probleme zu lösen?
  • Interessiert es mich, wie Hardware funktioniert?
  • Will ich wissen, wie das Internet funktioniert?
  • Ist die Elektrotechnik kein Fremdwort für mich?
  • Bin ich allgemein von Technik begeistert und will der Sache auf den Grund gehen?

Theoretische Ausbildung

Die Ausbildung der ITA ist in Lernfelder gegliedert.

 

Lernfelder

Wesentliche Inhalte der Lernfelder

Technische Dokumente erstellen und verwalten Umgang mit Softwarewerkzeugen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, usw.), Einführung in die Erstellung von Internetseiten (HTML)
Rechner in technische Prozesse einbinden Elektrotechnische Grundlagen und Messung von elektrischen Größen, Digitaltechnik und rechnergesteuerte Prozesse  (z.B. Steuerung von Ampelanlagen mit Arduinos)
PC-Systeme planen, einrichten und administrieren Grundlagen PC-Hardware, Zusammenstellung von PCs nach Anforderungsprofilen (Optimaler PC), Einzelplatzbetriebssyssteme (Windows, Linux)
Datenbanken planen, erstellen und pflegen Datenbank für verschiedene Einsatzzwecke planen und erstellen, Daten aus Datenbanken abfragen (Einsatz von MySQL usw.)
Rechnernetze nach Vorgaben einrichten Planung, Installation, Konfiguration und Test von professionellen Netzwerkkomponenten wie Switchen und Routern (Teilweise werden die Inhalte anhand den Kursen zur Industriezertifikation "Cisco Certified Network Assistent" erarbeitet.), Installation und Konfiguration von Netzwerkbetriebssystemen (Windows, Linux)
Software für technische Anwendungen entwickeln Softwareplanung und -entwurf, Methoden der und objektorientierten Programmierung (Java), Einsatz von modernen Webtechnologien (CSS, PHP usw.)
Energieversorgung für informationstechnische Systeme sicherstellen Planung der Energieversorgung von PC‐Systemen unter Beachtung der Normen und Vorschriften, Elektrotechnische Sicherheit unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen
Projekte planen, durchführen und auswerten Projektmanagement und -dokumentation, Umsetzung eines konkreten informationstechnischen Projektes in Teamarbeit
Wichtig: Ein erfolgreich durchgeführtes Projekt ist Voraussetzung für das Bestehen des Bildungsganges.

 

Die Ausbildung erfolgt grundsätzlich von Lehrkräften, die auch in den äquivalenten Berufen des Dualen Systems unterrichten.


Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung wird in dem so genannten „Berufsbezogenen Lernbereich – Praxis“ vermittelt. Dieser umfasst inhaltlich alle oben genannten Lernfelder. Zusätzlich absolvieren Informationstechnische Assitenten ein vierwöchiges Praktikum in einem einschlägigen Betrieb.

 

Ein Praxis-Unterrichtsprojekt

Die H-B-S kauft für neue Desktop-Computer immer Einzelkomponenten, die die Schülerinnen und Schüler dann zusammenbauen. Das ist eine sehr verantwortungsvolle Arbeit, weil diese PCs in der ganzen Schule eingesetzt werden.

Im folgenden Film sehen Sie den typischen Zusammenbau eines solchen PCs.

Das Video in höherer Qualität können Sie hier ansehen.



 

Zusatzqualifikationen

Alle Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit einen Vorbereitungslehrgang zum Cisco Certified Network Associate (CCNA) zu absolvieren.


Zusätzlich wird die Möglichkeit eröffnet, parallel zur Ausbildung den schulischen Teil der Allgemeine Fachhochschulreife zu erlangen.

 
Prüfungen

Am Ende der Ausbildungszeit erfolgt die Abschlussprüfung. Diese wird in oben genannten Lernfeldern absolviert.
 

Ein wichtiger Bestandteil zur Erlangung des Abschlusses ist das durchzuführende Projekt. Mit diesem Projekt sollen die Schülerinnen und Schüler beweisen, dass sie komplexe berufliche Aufgabenstellungen bewältigen können.


Berufliche Weiterbildung

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung mit dem bestehen der Prüfungen zu Allgemeinen Fachhochschulreifen können die Absolventen nach Ableistung eines Praktikums ein Studium an einer Fachhochschule aufnehmen. In der Region Braunschweig ist das zum Beispiel die Ostfalia – Hochschule für angewandte Wissenschaften.
 

Weiterhin kann nach einer mindestens zweijährigen einschlägigen Berufstätigkeit eine Ausbildung zum Techniker begonnen werden.