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Schulprogramm - Berufsschule

Teilzeit - Berufsschule


Metalltechnik


Elektrotechnik


Fahrzeugtechnik


Informationstechnik



Metalltechnik 

Bildungsgangteam Anlagenmechaniker (IND)
Aufgaben:

Die Fachtheorie umfasst alle für den zu erlernenden Beruf Inhalte. Es gibt insgesamt 13 Lernfelder.

Die Lernfelder stellen bestimmte betriebliche Anforderungsprofile dar, die im Unterricht anhand von Projekten („Lernsituationen“), also konkreten Problemstellungen, erarbeitet werden. Während dieser Projekte wird selbstverständlich auch gerechnet, gezeichnet und skizziert, so wie in der beruflichen Praxis auch – und zwar dann wenn es erforderlich ist, um eine Problemstellung zu lösen. Mathematik und Technisches Zeichnen sind aber nicht mehr eigenständige Unterrichtsfächer. Im Idealfall werden im Unterricht geplante Projekte auch praktisch umgesetzt.

Abschlüsse:
  • Berufsschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Realschule
  • Erweiterter Sekundarabschluss I (unter bestimmten Möglichkeiten)
  • Fachhochschulreife (optional)
Möglichkeiten:

Nach bestandener Facharbeiterprüfung und dem erfolgreichen Besuch der Fachoberschule kann ein Fachhochschulstudium aufgenommen werden. Alternativ kann man sich zum Techniker oder Meister fortbilden.


Bildungsgangsteam Anlagenmechaniker SHK
Aufgaben:

Die Fachtheorie wird seit August 2016 nach einem neuen überarbeiteten Lehrplan unterrichtet. Der Lehrplan umfasst nach der Neuordnung 14 Lernfelder, in denen alle für den zu erlernenden Beruf wichtigen Inhalte erfasst sind.

Die Lernfelder werden in Lernsituationen unterrichtet, die je nach dem Thema des Lernfelder praktische Aufgaben beinhalten und sehr häufig durch Kundenwünsche unterstützt werden. Die Erarbeitung der Projekte wird von den Schülern mit vorhandenen Materialien durchgeführt. 

Die früheren Fächer Mathematik, Technologie und technisches Zeichnen sind Bestandteil unterschiedlicher Lernfelder und werden nicht mehr eigenständig unterrichtet.

Abschlüsse:
  • Prüfung durch die Handwerkskammer: zwei Jahre noch mit Zwischen- und Abschlussprüfung sowie Gesellenbrief, ab Sommer 2018 als gestreckte Prüfung und Gesellenbrief
  • Berufsschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Realschule
  • Erweiterter Sekundarabschluss I (unter bestimmten Voraussetzungen)
Möglichkeiten:

Die Schüler können entweder eine Meister- bzw. Technikerausbildung (nach Voraussetzungen) absolvieren oder nach einer weiteren schulischen Ausbildung auch an der Fachhochschule studieren.


Bildungsgangsteam Feinwerkmechanik
Aufgaben:

Feinwerkmechaniker/innen fertigen metallene Präzisionsbauteile für Maschinen und feinmechanische Geräte und montieren diese einschließlich elektronischer Mess-und Regelkomponenten zu funktionsfähigen Einheiten. Häufig arbeiten sie dazu an computergesteuerten Werkzeugmaschinen, zum Teil aber auch manuell. Sie planen Arbeitsabläufe, richten Werkzeugmaschinen ein und bearbeiten Metalle mittels spanender Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren und Schleifen. Sie beurteilen Arbeitsergebnisse, beispielsweise durch überprüfen vorgegebener Maßtoleranzen. Feinwerkmechaniker/innen montieren die gefertigten Maschinen und Geräte, stellen sie je nach Verwendungszweck ein und führen Bedienungseinweisungen durch. Zudem führen sie Wartungs- und Reparaturarbeiten an feinmechanischen Geräten aus.

Abschlüsse:
  • IHK-Prüfungen: Zwischen-und Abschlussprüfung: Facharbeiterbrief
  • Berufsschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Realschule
  • Erweiterter Sekundarabschluss I (unter bestimmten Möglichkeiten)
  • Fachhochschulreife (optional)
Möglichkeiten:

In den Feinwerkmechanikerklassen hat sich eine Arbeitsprozessorientierung als besondere Ausprägung der Lernortkooperation in der täglichen Unterrichtsarbeit eingebürgert. Nach Auffassung des Teams ist in einer entwicklungslogisch angelegten Berufsausbildung das Prozesswissen, also die täglichen Geschäfts- und Arbeitsprozesse, der Dreh- und Angelpunkt der Berufsbildung.


Bildungsgangteam Industriemechanik
Aufgaben:
  • üben ihre Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbständig aus, stimmen ihre Arbeit mit vor-und nachgelagerten Bereichen ab, arbeiten im Team
  • richten Arbeitsplätze ein
  • kommunizieren situationsgerecht mit internen und externen Kunden
  • kontrollieren und dokumentieren Instandhaltungs-und Montagearbeiten unter Berücksichtung der betrieblichen Qualitätsmanagementsysteme
  • stellen Bauteile und Baugruppen her und montieren sie zu technischen Systemen
  • stellen Fehler und deren Ursachen in technischen Systemen fest und dokumentieren sie
  • setzen technische Systeme instand
  • rüsten Maschinen und Systeme um
  • führen Wartungen und Inspektionen durch
  • wählen Prüfverfahren und Prüfmittel aus
  • übergeben technische Systeme und Produkte an Kunden und weisen sie in die Anlage ein
  • stellen die Betriebsfähigkeit von technischen Systemen sicher
  • überprüfen und erweitern elektrotechnische Komponenten der Steuerungstechnik
  • berücksichtigen Geschäftsprozesse und wenden Qualitätsmanagement im Einsatzgebiet an
Abschlüsse:
  • IHK-Prüfungen: Zwischen-und Abschlussprüfung: Facharbeiterbrief
  • Berufsschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Realschule
  • Erweiterter Sekundarabschluss I (unter bestimmten Möglichkeiten)
  • Fachhochschulreife (optional)
Möglichkeiten:
  • Arbeitsprozessorientierung als besondere Ausprägung der Lernortkooperation in der täglichen Unterrichtsarbeit
  • tägliche Geschäfts-und Arbeitsprozesse als zentrale Unterrichtsaspekte: theoretische Inhalte eines Arbeitsauftrages werden gezielt in der Berufsschule erarbeitet. Dabei werden die erforderlichen technischen Dokumente wie z. B. Zeichnungen, Stücklisten, Wartungspläne usw. aber auch Werkstücke oder andere Originalteile zur Verfügung gestellt. Auch ganze Maschinen oder Anlagen können durch moderne Präsentationsmethoden in den Unterrichtsraum geholt werden.

Bildungsgangteam Metallbauer

Aufgaben:

Zum Metallbauhandwerk gehören unter anderem folgende Arbeitsbereiche: Stahlbau, Fenster, Fassaden, Wintergärten, Türen, Tore, Treppen, Geländer, Balkone. Grundsätzlich kann sich jeder Absolvent einer allgemeinbildenden Schule um einen Ausbildungsplatz bewerben. Wer dies tut, sollte Spaß an der praktischen Arbeit haben und ein gewisses technisches Geschick mitbringen.

Die Fachtheorie ist sehr umfangreich und umfasst alle für den zu erlernenden Beruf wichtigen Inhalte. Es gibt insgesamt 13 Lernfelder. Die Lernfelder stellen bestimmte betriebliche Anforderungsprofile dar, die im Unterricht anhand von Projekten („Lernsituationen“), also konkreten Problemstellungen, erarbeitet werden.

Abschlüsse:

Die Abschlussprüfung findet in zwei Abschnitten statt.

  • Abschlussprüfung Teil 1  --> 30% des Gesamtergebnisses der Abschlussprüfung
  • Abschlussprüfung Teil 2  --> 70% des Gesamtergebnis der Abschlussprüfung

Die Prüfungen bestehen jeweils aus einem Praxis- und einem Theorieteil.

Möglichkeiten:

Nach bestandener Facharbeiterprüfung und dem erfolgreichen Besuch der Fachoberschule kann ein Fachhochschulstudium aufgenommen werden. Alternativ kann man sich zum Techniker oder Meister fortbilden.


Bildungsgangteam Metallbearbeiter
Aufgaben:

Die Ausbildung ist für junge Menschen gedacht, die aus verschiedenen Gründen benachteiligt sind. Die Ausbildung wird von der Arbeitsagentur gefördert.
In der Ausbildung werden Grundkenntnisse im Bereich der Metallbearbeitung, also Sägen, Feilen, Bohren, Drehen, Fräsen und anderes mehr vermittelt. Außerdem findet eine sozialpädagogische Betreuung statt.

Abschlüsse:

Die Abschlussprüfung findet in zwei Abschnitten statt.

  • Teil 1 nach der Hälfte  der Ausbildung
  • Teil 2 am Ende der Ausbildung
Möglichkeiten:

Nach der bestandenen Facharbeiterprüfung kann man sich weiterqualifizieren und eine Ausbildung in einem gewerblichen Betrieb anschließen. Die erworbenen Grundkenntnisse im Metallbereich sind zum Beispiel beim Erlernen des Metallbauerberufes hilfreich.


Bildungsgangteam Technische Produktdesigner
Aufgaben:

Technische Produktdesigner/innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion sind an der Entwicklung von Anlagen, Maschinen und Fahrzeugen beteiligt. Auf der Grundlage von technischen, gestalterischen sowie Kundenvorgaben erstellen sie mit 3D-CAD-Programmen Zeichnungen und Modelle für Bauteile und Baugruppen. Sie arbeiten in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen verschiedener Branchen, z.B. im Maschinen- und Anlagenbau, Apparatebau, Fahrzeugbau und in der Verpackungsindustrie.

Abschlüsse:
  • IHK-Prüfungen: Zwischen-und Abschlussprüfung: Facharbeiterbrief
  • Berufsschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Realschule
  • Erweiterter Sekundarabschluss I (unter bestimmten Möglichkeiten)
  • Fachhochschulreife (optional)
Möglichkeiten:

Je nach schulischem Bildungsabschluss ergeben sich Weiterbildungsmöglichkeiten z.B. zum staatl. geprüfter Techniker / oder Ingenieur für z.B. Maschinenbau oder Technische Gebäudeausrüstung.
 


Bildungsgangteam Technische Systemplaner Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Aufgaben:

Technische Systemplaner/Technische Systemplanerinnen, Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik, sind in Unternehmen der Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitärtechnik tätig. Sie konzipieren Anlagen der Versorgungstechnik, dimensionieren Bauteile und planen deren Zusammenbau zur Gesamtanlage in Baukörpern. Sie erstellen die notwendigen technischen Unterlagen zur Planung, Bau und bestimmungsgemäßen Betrieb der Anlagen unter Anwendung von fachspezifischen CAD-Systemen. Dabei beachten sie eine auf Nachhaltigkeit orientierte Energie- und Ressourcennutzung und entwickeln diesbezüglich Planungs- und Beratungskompetenz und berücksichtigen dabei moderne Energiekonzepte.

Abschlüsse:
  • IHK-Prüfungen: Zwischen-und Abschlussprüfung: Facharbeiterbrief
  • Berufsschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Realschule
  • Erweiterter Sekundarabschluss I (unter bestimmten Möglichkeiten)
  • Fachhochschulreife (optional)
Möglichkeiten:

Je nach schulischem Bildungsabschluss ergeben sich Weiterbildungsmöglichkeiten z.B. zum staatl. geprüfter Techniker / oder Ingenieur für Versorgungs- und Ausrüstungstechnik.


Bildungsgangteam Werkzeugmechaniker
Aufgaben:

Die Aufgaben ergeben sich aus der Fachtheorie mit insgesamt 14 Lernfeldern:

  • Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
  • Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
  • Herstellen von einfachen Baugruppen
  • Warten technischer Systeme
  • Formgeben von Bauelementen durch spanende Fertigung
  • Herstellen technischer Teilsysteme des Werkzeugbaus
  • Fertigen mit numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen
  • Planen und in Betrieb nehmen steuerungstechnischer Systeme
  • Herstellen von formgebenden Werkzeugoberflächen
  • Fertigen von Bauelementen in der rechnergestützten Fertigung
  • Herstellen der technischen Systeme des Werkzeugbaus
  • In Betrieb nehmen und Instandhalten von technischen Systemen des Werkzeugbaus
  • Planen und Fertigen technischer Systeme des Werkzeugbaus
  • Ändern und Anpassen technischer Systeme des Werkzeugbaus
Abschlüsse:
  • IHK-Prüfungen: Zwischen-und Abschlussprüfung: Facharbeiterbrief
  • Berufsschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Realschule
  • Erweiterter Sekundarabschluss I (unter bestimmten Möglichkeiten)
  • Fachhochschulreife (optional)
Möglichkeiten:

Nach abgeschlossener Berufsausbildung bieten sich berufliche Einsatzmöglichkeiten für Werkzeugmechanikerinnen und Werkzeugmechaniker im Bereich der Herstellung und Instandsetzung von Werkzeugen und Vorrichtungen.
Werkzeugmechanikerinnen und Werkzeugmechaniker nutzen dafür sowohl manuelle als auch maschinelle und automatisierte Fertigungsverfahren vorwiegend in Industriebetrieben.


Bildungsgangteam Zerspanungsmechanik 
Aufgaben:
  • Zerspanungsmechaniker bearbeiten Werkstücke mit Span abhebenden Techniken, das heißt, sie drehen, fräsen und schleifen.
  • fertigen Bauteile
  • wählen geeignete Fertigungsverfahren aus und planen die einzelnen Bearbeitungsschritte
  • richten Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme ein
  • erstellen Programme für computergesteuerte Fertigungssysteme
  • richten den Arbeitsplatz ein und organisieren Arbeitsabläufe unter Beachtung des Kundenauftrags und wirtschaftlicher Vorgaben
  • überprüfen ihre Arbeit und stellen die Qualität ihrer Produkte sicher
  • warten und inspizieren die Fertigungssysteme
  • dokumentieren Arbeits- und Prüfergebnisse
Abschlüsse:
  • IHK- Prüfungen: Zwischen- und Abschlussprüfung: Facharbeiterbrief
  • Berufsschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Realschule
  • Erweiterter Sekundarabschluss I (unter bestimmten Möglichkeiten)
  • Fachhochschulreife (optional)
Möglichkeiten:
  • Praxisorientierter Unterricht
  • Förderung der Teamfähigkeit durch projektorientierten Unterricht
  • Berufsbezogene Vermittlung mathematischer und naturwissenschaftlicher Inhalte
  • Sammeln eigener Erfahrungen im Experimentalunterricht
  • Arbeiten mit moderner technischer Ausstattung
  • Vorbereitung auf konkrete betriebliche Bedingungen
  • Effektive Prüfungsvorbereitung
  • Ganzheitliches Lernen durch Lernortkooperation mit den Ausbildungsbetrieben

 


Fahrzeugtechnik

Bildungsgangteam Berufskraftfahrer
Aufgaben:

Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer / zur Berufskraftfahrerin  umfasst drei Ausbildungsjahre, in dem nicht nur die vielschichtigen Inhalte und Kompetenzen zu vermitteln sind, die zur Ausübung dieses Berufes notwendig sind. Übergreifendes Ziel der Ausbildung ist es, die Auszubildenden zu einem selbstständigen und verantwortungsbewussten Handeln anzuleiten. Daneben endet bei den gewerblich eingesetzten Berufskraftfahrern / Berufskraft-fahrerinnen die Ausbildung nicht mit der Facharbeiterprüfung. Vielmehr muss lebenslang gelernt werden und im zeitlichen Abstand von 5 Jahren an regelmäßigen Weiterbildungen teilgenommen werden. Diese dienen jeweils dazu, die durch die in der Ausbildung vermit-telten Fertigkeiten und Kenntnisse auf dem neuesten Stand zu halten. Die Pflicht zur Weiter-bildung besteht für alle Fahrerlaubnisklassen.

Im Unterricht an der Heinrich-Büssing-Schule werden die vielschichtigen Inhalte berücksichtigt und im Demonstrationsunterricht mit Hilfe der umfangreichen Ausstattung wie z.B. einem Hybrid-LKW, an Bauteilen wie z.B. Motoren und Getrieben und einem Demonstrationsstand Druckluftbremse vermittelt. Daneben werden erworbene theoretische Kenntnisse wie z.B. zur Ladungssicherung oder in Bezug auf die Lenk- und Ruhezeiten nach der Planung im Unterricht auch praktisch angewendet.

Die Vielschichtigkeit der Ausbildung wird an den Bezeichnungen der Lernfelder deutlich:
  • Den eigenen Betrieb repräsentieren
  • Nutzfahrzeuge pflegen und warten
  • Güter verladen
  • Betriebsbereitschaft des Motors und der elektrischen Anlage überprüfen
  • Routen und Touren für inländische Zielgebiete planen und durchführen
  • Antriebsstrang nutzen, Fahrgestell und Räder überprüfen
  • Funktion der Bremsanlage überprüfen
  • Beförderungsauftrag optimiert gestalten
  • Routen und Touren für ausländische Zielgebiete planen und durchführen
  • Kraftomnibusse im Linien- und Gelegenheitsverkehr einsetzen
  • Spezielle Güter transportieren
  • Elektronische Geräte einsetzen und bedienen
Abschlüsse

Die Ausbildungsordnung sieht eine Zwischenprüfung nach ca. 1,5 Jahren vor, deren Ergebnis nicht in das Ergebnis der Abschlussprüfung einfließt. Im Unterricht werden sowohl Kenntnisse für LKW- als auch für Busfahrer / Busfahrerinnen vermittelt. Die nach drei Jahren stattfindende Facharbeiterprüfung fragt im theoretischen Teil Kenntnisse für beide Führerscheinklassen ab. Der jeweilige Führerschein wird im Rahmen der praktischen betrieblichen Ausbildung erworben.


Bildungsgangteam Karrosserie- und Fahrzeugbaumechaniker
Aufgaben

Der Ausbildungsberuf des Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikers / der Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin ist seit dem 28.03.2014 neu geordnet.  Der Unterricht in der Heinrich-Büssing-Schule muss die vielfältigen Neuerungen in diesem Berufsbild widerspiegeln. Das sind insbesondere

  • Leichtbauwerkstoffe und eine Mischung von Karosseriematerialien im Fahrzeug
  • neue Reparaturmethoden bezüglich der Fügetechnik und der Materialien
  • zunehmende vernetzte Sicherheits- und Komfortsysteme im Fahrzeug
  • neue Diagnosesysteme, Mess- und Einstelltechniken
  • neue sicherheitsrelevante Vorgaben bezüglich Hybrid- und Elektrofahrzeugen
  • neue gesetzliche Regelungen für das Inverkehrbringen von aufgebauten Fahrzeugen.

In den ersten drei Halbjahren werden auf Grund der Prüfungsrelevanz für den Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung die Lernfelder 1 bis 6 unterrichtet. Der Rahmenlehrplan sieht für die beiden Fachrichtungen Karosserieinstandhaltungstechnik (KI) und Karosserie- und Fahrzeugbautechnik (KF) die gemeinsamen Lernfelder 1 bis 8 über 24 Monate vor. 

Die Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik ist insbesondere auf die unfallbedingte Karosserieinstandsetzung und Lackierung unter Einbezug der Abrüstung und Wiederinbetriebnahme von vernetzten Systemen ausgerichtet.

In der Fachrichtung  Karosserie- und Fahrzeugbautechnik stehen der Aufbau von Fahrzeugen aller Art sowie die Herstellung von vernetzten Systemen im Vordergrund.

Die absolut unterschiedliche Ausrichtung der Fachrichtungen macht eine angepasste zeitliche Gliederung des schulischen Lehrplans notwendig.


Bildungsgangteam Kraftfahrzeugmechatroniker
Aufgaben

Die Lernfelder des Rahmenlehrplans für den Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker/  Kraftfahrzeugmechatronikerin beziehen sich auf berufliche Problemstellungen aus den Handlungsfeldern Service, Reparatur, Diagnose und Um- und Nachrüsten. In der Heinrich-Büssing-Schule werden diese Handlungsfelder mit Hilfe von Lernsituationen unterrichtet, die die auf die umfangreiche und moderne Ausstattung der Abteilung Fahrzeugtechnik bezogen sind. 

Die Handlungsfelder sind aufbauend strukturiert, um in den Ausbildungsjahren spiralcurricular nach dem Grad an Variabilität, Komplexität, Selbstständigkeit und Verantwortung in Verbindung mit der betrieblichen Ausbildung die umfassende Handlungskompetenz zu entwickeln.


Gliederung der Ausbildung

Der Rahmenlehrplan für Kraftfahrzeugmechatroniker und Kraftfahrzeugmechatronikerinnen baut auf einem einheitlichen Berufsbild mit gemeinsamen Lernfeldern 1 bis 10 auf und differenziert über 12 Monate Kompetenzen in den Lernfeldern 11 bis 14 nach den Schwerpunkten Personenkraftwagentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, System- und Hochvolttechnik und Karosserietechnik. 

Die Anforderungen durch die Hochvolttechnik und die Elektroantriebe sowie die damit verbundenen Komponenten werden in allen Schwerpunkten - vor allem aber im Schwerpunkt "System- und Hochvolttechnik" - berücksichtigt.

Die Ausbildung gliedert sich in zwei Ausbildungsphasen jeweils vor und nach Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung. Die Kompetenzen der Lernfelder 1 bis 6 des Rahmenlehrplans sind mit den Qualifikationen der Ausbildungsordnung abgestimmt und sind somit Grundlage für den Teil 1 der Abschluss- und Gesellenprüfung. Nach einem Zeitraum von 2,5 Jahren und 10 gemeinsamen Lernfeldern gliedert sich die Ausbildung in die oben genannten Schwerpunkte und endet mit dem Teil 2 der schwerpunktbezogenen Abschluss- und Gesellenprüfung nach ca. 3,5 Jahren.

Gemeinsame Lernfelder

  1. Fahrzeuge und Systeme nach Vorgaben warten und inspizieren
  2. Einfache Baugruppen und Systeme prüfen, demontieren, austauschen und montieren
  3. Funktionsstörungen identifizieren und beseitigen
  4. Umrüstarbeiten nach Kundenwünschen durchführen
  5. Inspektionen und Zusatzarbeiten durchführen
  6. Funktionsstörungen an Bordnetz-, Ladestrom- und Startsystemen diagnostizieren  und beheben
  7. Verschleißbehaftete Baugruppen und Systeme instand setzen
  8. Mechatronische Systeme des Antriebsmanagements diagnostizieren
  9. Serviceaufgaben an Komfort- und Sicherheitssystemen durchführen
  10. Schäden an Fahrwerks- und Bremssystemen instand setzen


Jeweils auf die Fahrzeugbauart bezogene Lernfelder in den Schwerpunkten Personenkraftwagen-Technik, Nutzfahrzeugtechnik und Motorradtechnik

  1. vernetze Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Antriebskomponenten reparieren
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten


Lernfelder im Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik

  1. vernetze Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Komponenten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen prüfen und instand setzen
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten


Lernfelder im Schwerpunkt Karosserietechnik*

  1. Fahrzeug- und Karosserieschäden analysieren
  2. Beschädigte Fahrzeugkarosserien reparieren
  3. Karosserieoberflächen und Ausstattungsteile bearbeiten
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten
 

*Die Inhalte des Schwerpunktes Karosserietechnik werden wegen der inhaltlichen Nähe in einer unterrichtlichen Kooperation mit dem Ausbildungsberuf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker / der Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin, Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik, vermittelt.

 



Elektrotechnik


Bildungsgangteam Mechatronik
Aufgaben:
  • Unterrichtsprinzipien: vorwiegend projektgebunden und fächerübergreifend, Verzahnung von Metalltechnik und Elektrotechnik lernfeldübergreifend, Grundlage ist der Rahmenlehrplan.
  • Lernträger und Laborräume: Flexibles Fertigungssystem, Pneumatik- und SPS-Labor, Gundlagenlabor Elektrotechnik.
  • Kooperationsgespräche zwischen Lehrer und Ausbilder: Abstimmung praktischer und theoretischer Ausbildungsinhalte.
  • Präsentation von Schülerarbeiten im Lernfeld 1 (Analysieren von Funktionszusammenhängen in mechatronischen Systemen) vor Lehrkräften und Ausbildern.  
Abschlüsse:

Eine Besonderheit im Bildungsgang Mechatronik ist, dass der Fachunterricht durch Herrn Müller teilweise auf Englisch gehalten wird. Dadurch können die Schüler bei befriedigenden Englischleistungen den erweiterten Sekundarabschluss 1 erhalten, ohne einen Zusatzkurs Englisch zu besuchen.

Generell können folgende Abschlüsse erreicht werden:

Möglichkeiten:

Vier Azubis werden derzeit an unserer Schule als Mechatroniker praktisch ausgebildet.

 

Bildungsgangteam Elektroniker für Automatisierungstechnik
Aufgaben:

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik arbeiten bei Herstellern von industriellen Prozesssteuerungseinrichtungen. Weiterhin arbeiten sie in Unternehmen, die Automatisierungslösungen entwickeln, herstellen oder einsetzen. Vor allem Unternehmen der Elektroindustrie, der Automobilindustrie oder des Maschinenbaus kommen in Betracht. Arbeitsplätze gibt es darüber hinaus auch z.B. in der chemischen Industrie, in Kunststoff verarbeitenden Betrieben und zahlreichen anderen Anwenderbranchen.

Abschlüsse:

Die IHK – Abschlussprüfung macht die Auszubildenden zu Facharbeitern. Außerdem können die Schüler/Schülerinnen die allgemeine Schulabschlüsse: Realschulabschluss, Erweiterter Realschulabschluss Sek 1. durch entsprechende schulische Leistungen erreichen. Der Erwerb der Fachhochschulreife ist optional.

Möglichkeiten

Durch eine gute Ausbildung in angesehenen Betriebe in der Region Braunschweig (Volkswagen, STEAM 92 GmbH, Solution-TEC GmbH, Herbst SMAG) in enger Kooperation mit unserer Schule erhalten die Schüler/Schülerinnen erforderliche Handlungskompetenzen, um diesem Beruf auszuüben und sich weiter zu qualifizieren. 

 


Bildungsgangsteam Elektroniker für Betriebstechnik
Aufgaben:

Elektroniker/innen für Betriebstechnik arbeiten insbesondere für Hersteller industrieller Prozesssteuerungseinrichtungen, z.B. von speicherprogrammierbaren Steuerungen oder Anlagen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Elektroinstallationsbetriebe, die technische Gebäudeausrüstungen einbauen, oder Energieversorger bieten ebenfalls Beschäftigungsmöglichkeiten.

Abschlüsse:

Die IHK – Abschlussprüfung macht die Auszubildenden zu Facharbeitern. Außerdem können die Schüler/Schülerinnen die allgemeine Schulabschlüsse: Realschulabschluss, Erweiterter Realschulabschluss Sek 1. durch entsprechende schulische Leistungen erreichen. Der Erwerb der Fachhochschulreife ist optional.

Möglichkeiten

Durch eine gute Ausbildung in angesehenen Betriebe in der Region Braunschweig (Volkswagen, STEAM 92 GmbH, Solution-TEC GmbH, Herbst SMAG) in enger Kooperation mit unserer Schule erhalten die Schüler/Schülerinnen erforderliche Handlungskompetenzen, um diesem Beruf auszuüben und sich weiter zu qualifizieren. 

 

Bildungsgangteam Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Aufgaben

Installieren Systeme und Geräte und nehmen sie in Betrieb. Sie installieren und konfigurieren Gebäudeleit- und Fernwirkeinrichtungen, installieren und prüfen Antennen- und Breitbandkommunikationsanlagen, analysieren Fehler und halten Geräte und Systeme in Stand.

Durch die praxisnahe Ausbildung zum Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik erlangen die Schüler und Schülerinnen die erforderliche Handlungskompetenz, um energie- und gebäudetechnische Systeme zu konzipieren, installieren, parametrieren, programmieren und testen deren Komponenten.

Dabei sichern sie durch Einhaltung von Errichtungs-, Prüf- und Wartungsvorschriften die störungsfreie Arbeit der Systeme. Sie nehmen Anlagen in Betrieb und Prüfung die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen, ggf. führen Sie die Fehlersuche durch und beseitigen die Störungen.

Abschlüsse
  • Berufsschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Realschule
  • Erweiterter Sekundarabschluss I (unter bestimmten Voraussetzungen)
  • Fachhochschulreife (optional)
Möglichkeiten

Durch einen guten Ausbildungsabschluss haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich weiter zu qualifizieren. Hier bietet sich u.a. die Meister-, Technikerschule oder die Fachoberschule (12. Klasse) an der Heinrich-Büssing-Schule an.


Bildungsgangsteam Elektroniker für Geräte und Systeme
Aufgaben:

Elektroniker/Elektronikerinnen für Geräte und Systeme stellen elektronische Komponenten, Geräte und Systeme nach Kundenanforderungen her und halten sie instand.

Abschlüsse:

Die IHK – Abschlussprüfung macht die Auszubildenden zu Facharbeitern. Außerdem können die Schüler/Schülerinnen die allgemeine Schulabschlüsse: Realschulabschluss, Erweiterter Realschulabschluss Sek 1. durch entsprechende schulische Leistungen erreichen. Der Erwerb der Fachhochschulreife ist optional.

Möglichkeiten:

Durch eine gute Ausbildung in angesehenen Betrieben (BBR, IAV, PTB, Uni u.a.) in enger Kooperation mit unserer Schule erhalten die Schüler/Schülerinnen erforderliche Handlungskompetenzen, um diesem Beruf auszuüben und sich weiter zu qualifizieren.


Bildungsgangteam Elektroniker für Informations- und Systemtechnik
Aufgaben:

Elektroniker für Informations- und Systemtechnik entwickeln und implementieren industrielle informationstechnische Systeme und halten sie instand. Dabei installieren und konfigurieren sie Hard- und Softwarekomponenten, passen Hard -und Softwareschnittstellen an bestehende Systeme an und optimieren diese.

Abschlüsse:

Die IHK – Abschlussprüfung macht die Auszubildenden zu Facharbeitern. Außerdem können die Schüler/Schülerinnen die allgemeine Schulabschlüsse: Realschulabschluss, Erweiterter Realschulabschluss Sek 1. durch entsprechende schulische Leistungen erreichen. Der Erwerb der Fachhochschulreife ist optional.

Möglichkeiten:

Durch eine gute Ausbildung in einem der angesehensten Betriebe in Braunschweig (Siemens) in enger Kooperation mit unserer Schule erhalten die Schüler/Schülerinnen erforderliche Handlungskompetenzen, um diesem Beruf auszuüben und sich weiter zu qualifizieren.
 

   


Informationstechnik


Bildungsgangteam Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker
Aufgaben

Informations- und Telekommunikationssystemelektroniker planen und installieren Geräte und Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik und installieren notwendige Stromversorgungen und nehmen diese in Betrieb. Sie erstellen kundenspezifische Lösungen hard- und softwareseitig. Die Fehlersuche und -behebung ist eine wesentliche Aufgabe von IT-Systemelektroniker.

Abschlüsse
  • IHK- Prüfungen: Zwischen- und Abschlussprüfung: Facharbeiterbrief
  • Berufsschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Realschule
  • Erweiterter Sekundarabschluss I (unter bestimmten Voraussetzungen)
  • Fachhochschulreife (optional)
Möglichkeiten

Seit dem Schuljahr 2001/2002 gibt es an der Heinrich-Büssing-Schule im Rahmen des Unterrichts das Angebot der Ausbildung für ein weltweit anerkanntes Zertifikat im Bereich der Netzwerktechnik - dem Cisco Certified Network Associate. Die Institution der Cisco Networking Academy (CNA) will Studenten und Schüler auf die Anforderungen und beruflichen Möglichkeiten im Bereich der Netzwerktechnik vorbereiten.

Der Lehrgang versteht sich als praxisorientierte Erweiterung der klassischen technischen Lehrinhalte von Berufsbildenden Schulen. Mit der CCNA-Zertifizierung (Cisco Certified Network Associate) weist der Absolvent  ein fundierte Ausbildung für den Netzwerksektor nach. Das betrifft die Fähigkeit zur Installation, Konfiguration und operativen Betreuung von Komponenten im LAN- und WAN-Segment. Die CCNA-Zertifizierung ist auch Sprungbrett für eine darauf folgende Ausbildung zum Netzwerkspezialisten im WAN-Bereich.