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Einblicke ins zukünftige Studium

15.06.2017 23:59:00 | Heinrich-Büssing-Schule

von Ulf Kreth

Frau Tobias von der Studienberatung informiert die FOS-Lernende Frau Tobias von der Studienberatung informiert die FOS-Lernende
© Kreth

Wolfenbüttel (Ostfalia) – 18. Mai 2017. Im vierten Jahr in Folge besuchte der gesamte 12. Jahrgang der Fachoberschule der Heinrich-Büssing-Schule die Fachhochschule Ostfalia in Wolfenbüttel, um sich über ein mögliches Studium im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik zu informieren.

Die Schüler erhielten zunächst durch Frau Tobias von der Studienberatung der Ostfalia ausführliche Informationen zur Zulassung sowie dem Bewerbungs- und Auswahlverfahren der Fachhochschule. Ferner erfuhren sie, dass die Ostfalia an vier Standorten ansässig ist und zwölf Fakultäten mit 70 Studiengängen besitzt. Frau Tobias erklärte ihnen die Voraussetzungen für eine Hochschulzugangsberechtigung und den Unterschied zwischen zulassungsfreien sowie zulassungsbeschränkten Studiengängen, bevor Herr Lars Wall, selbst ehemaliger Schüler der Heinrich-Büssing-Schule und nun Maschinenbau-Student in WF vom studentischen Alltag erzählte und darauf hinwies, dass ein Studium kein Spaziergang sei und viel Arbeit bedeute. So müsse man deutlich mehr investieren, als man es von der Schule gewohnt sei. Aber an der Ostfalia werde man nicht alleine gelassen, so lobte er die Fachhochschule. Es bestehe ein guter Kontakt zu den Professoren, die stets hilfsbereit seien, und überfüllte Hörsäle wie an Universitäten üblich gäbe es nicht.

Elektromotor in einen alten NSU eingebaut (Fakultät Elektrotechnik). Elektromotor in einen alten NSU eingebaut (Fakultät Elektrotechnik).
© Kreth

Hiernach teilten sich die Schüler ihrem eigenen Schwerpunkt und Wünschen entsprechend auf die drei  Fakultäten Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau auf, um dort an Laborführungen und Vorlesungen teilzunehmen. So konnten sie Einblicke gewinnen u.a. in die Hochspannungs- und Hochfrequenztechnik (Elektrotechnik), ins FabLab, der Hightech-Werkstatt der Zukunft (Maschinenbau) sowie den RoboCup (Informatik) erhalten, bevor sie sich um 13.00 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen in der Mensa wieder zusammenfanden.

Nach der Mittagspause nahmen die SchülerInnen an einem Mathematik-Test der Ostfalia teil, um zu überprüfen, wie der Stand ihrer Mathematikkenntnisse für das eventuell bevorstehende Technik-Studium ist. Denn besonders das Fach Mathematik ist und bleibt wegen seines enormen Anspruches für viele Studierende der Grund für den Abbruch des Studiums.

Ein herzlicher Dank geht an all die Studierenden und DozentenInnen der Ostfalia, die mit viel Engagement diesen Tag so informativ gestaltet und ermöglicht haben. Besonders zu erwähnen ist hierbei Frau Tobias, die alle Extra-Wünsche an das Tagesprogramm von Seiten der HBS erfüllt und die Veranstaltung zu einer – und da waren sich in der Nachbesprechung alle Schüler einig – lohnenswerten und wichtigen Erfahrung gemacht hat!