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Berlin – immer eine Reise wert

16.06.2017 00:00:00 | Heinrich-Büssing-Schule

von Ulf Kreth

Berlin – 22. Mai und 23. Mai 2017. Auf Einladung des Jungoffiziers Hauptmann Zimmermann fuhr der 12. Jahrgang der Fachoberschule Technik der HBS nach Berlin, um dort im Rahmen ihrer politischen Weiterbildung sowohl das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) als auch den Reichstag mit Führung durch den deutschen Bundestag zu besuchen.

Schülerinnen und Schüler der FOS auf dem Weg zum Reichstagsgebäude Schülerinnen und Schüler der FOS auf dem Weg zum Reichstagsgebäude
© Kreth

An zwei Tagen, weil die Ministerien nicht genügend Raum für den gesamten Jahrgang hatten, reisten die Schüler der FOS 12 mit Herrn Hauptmann Zimmermann sowie Herrn Grunert und Herrn Maaß bzw. Herrn Kreth und Herrn Schmidt in die Bundeshauptstadt.

Die Kuppel des Reichstagsgebäudes Die Kuppel des Reichstagsgebäudes
© Kreth

Im BMVg hielt Herr Hauptmann Potthoff einen Vortrag über die Bundeswehr als Parlamentsarmee. Er sprach zunächst allerdings über die Ministerin von der Leyen und ihren radikalen Veränderungen, die sie zur Steigerung der Attraktivität der Bundeswehr im Bereich Beruf/Familie eingeführt hat. Besonders für ihn als Vater seien es wirkliche Verbesserungen gewesen. Dann wurde gemeinsam mit den SchülerInnen über den Sinn und Zweck der (momentan ausgesetzten) Wehrpflicht debattiert, bevor über die Gründe für die Bildung des sog. Islamischen Staates (IS) und in dem Zusammenhang auch über Einsätze der Bundeswehr gesprochen wurde. Besonders kritisch sahen die SchülerInnen die Waffenlieferungen (auch die der Bundesrepublik) in das sensible Gebiet des Nahen Osten. Wenig überzeugend klangen die Argumente von Hauptmann Potthoff, dass, wenn die Bundesrepublik derartige Geschäfte nicht vollzöge, es andere Länder täten, die ihre Handelsverträge – so wie die Bundesrepublik es mache – nicht an die Wahrung der Menschenrechte o.Ä. knüpften. Die Diskussion wurde zuletzt so intensiv und die Fragen und Beiträge der SchülerInnen wollten nicht enden, dass Hauptmann Potthoff seine eigentliche Vortragszeit gern überzog und schließlich bei der Verabschiedung mehrfach voller Lob darauf hinwies, dass er selten so engagierte SchülerInnen gehabt habe.

Nach dem Vortrag wurde kurz die Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ (Stauffenberg-Hinrichtungsstätte) besichtigt, bevor es zur Mittagspause am Potsdamer Platz ging. Dort besuchten die SchülerInnen mitunter die nahe gelegene Mall of Berlin. Anderthalb Stunden später traf man sich wieder, um gemeinsam am Brandenburger Tor vorbei zum Reichstag zu gehen, wo man zunächst eine Führung durch den Bundestag und einen Vortrag über die Geschichte des Reichtages erhielt, um danach noch die Gelegenheit zu bekommen, aufs Dach des Reichstages zu fahren. Hier konnte man die Glaskuppel hinaufgehen und ein paar schöne Bilder von Berlin machen. Dann ging es heim, zurück zur Heinrich-Büssing-Schule.

Ein besonderer Dank gilt einmal mehr Herrn Hauptmann Zimmermann für all seine Mitwirkungen an dem interessanten und informativen Besuch in Berlin!