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Besuch der FOS an der Ostfalia

15.05.2018 09:00:35 | Heinrich-Büssing-Schule

von Gunnar Uhde

Hochschule Ostfalia, Wolfenbüttel, 3. Mai 2018. Für die drei FOS-Bereiche Elektrotechnik, Metalltechnik und Informatik sowie einige Schüler der 12. Klasse des BGym stand ein interessanter Tag an der Ostfalia in Wolfenbüttel an. Zu Beginn der Veranstaltung stellte die Vertretung der Studienberatung, Frau Tobias, die Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften und deren Studienprogramme sowie Standorte vor: Mehr als 13.000 Studierende sind derzeit an der Ostfalia an 4 Standorten in Niedersachsen eingeschrieben. Fast die Hälfte davon studieren in Wolfenbüttel. Dabei wurde an wichtige Termine erinnert: Die Bewerbungsfristen für die Online-Bewerbung sind in jedem Jahr der 15.Juli und der 15. Januar. Zu diesem Zeitpunkt muss lediglich die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) vorliegen, alle weiteren Unterlagen können nachgereicht werden. Im November plant die Ostfalia weitere Veranstaltungen für Studieninteressierte („Studium unter der Lupe“). Ergänzt wurde die Vorstellung durch Anna Lena, welche als Studierende an der Ostfalia von ihren eigenen Erfahrungen berichtete und die Ostfalia aus ihrer Sicht darstellte. Sie hatte zunächst an der TU Braunschweig studiert, wo es ihr allerdings zu theoretisch und besonders das Fach Mathematik zu schwierig war. Der Wechsel an die Ostfalia, so stellte sie klar, sei die richtige Entscheidung gewesen, die sie nicht bereute.

Schüler und Schülerinnen im Hörsaal der Ostfalia Schüler und Schülerinnen im Hörsaal der Ostfalia
© Uhde

Danach wurden die Schüler und Schülerinnen in vier Gruppen aufgeteilt und in diesen Gruppen das Kennenlernen der Fakultäten Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Versorgungstechnik angeboten.  

Smart Meter & Smart Home Anwendung Smart Meter und Smart Home Anwendung
© Uhde

Im Bereich der Elektrotechnik beispielsweise konnten die Schüler und Schülerinnen im Labor der Hochspannungstechnik Prüfungen von Anlagen erleben. Herr Hiller ließ es bei mehreren hunderttausend Volt richtig krachen. Im Gegensatz dazu wurde von Herrn Langer dargestellt, wie das vorhandene Energieverteilungsnetz „intelligenter“ gemacht werden kann: An der Hochschule wird an den notwendigen Standards geforscht, Daten zur Messung und Steuerung des Energieflusses zu erfassen und über das Netz sicher zu erfassen und zu verteilen. 

Noch vor der Mittagspause hielt Prof. Dr. Wermser eine Vorlesung über „Aspekte der Mobilfunkkommunikation“ und erklärte, dass die Ostfalia mit internationalen Firmen kooperiere und im Rahmen von Auftragsforschung auch an dem neuen Standard 5G beteiligt sei, um für die zukünftigen Anforderungen an die weltweite Kommunikation gerüstet zu sein. Heute bereits sind mehr als 25.000 Mobilfunkmaste allein in Deutschland in Betrieb, um sicherzustellen, an jedem Ort erreichbar zu sein. Die Ostfalia kooperiert mit Universitäten in Großbritannien, Dänemark, den Niederlanden und Belgien, um an der Technik zur Bewältigung der neuen Anforderungen an das  Internet of Things (IoT) bzw. Industrie 4.0 zu optimieren.

Konkret auf die Möglichkeiten und den Ablauf des Studiums an der Fakultät Elektrotechnik wies anschließend der Studiendekan, Herr Prof. Dr. Buchwald hin. 

Nach der Mittagspause konnten die Schüler und Schülerinnen eine sehr unterhaltsame Mathematik-Vorlesung von Prof. Dr. Ahmed besuchen, der ausgehend von den häufigen Schwierigkeiten der Studienanfänger und – innen (Bruchrechnung, Klammersetzung, Potenzen, Logarithmen und Umformen von Gleichungen) die Anwendung von Geradengleichungen in den Ingenieurwissenschaften darstellte.

Um 14:30 Uhr endete der Besuch an der Ostfalia. Alle teilnehmenden Schülerinnen- und Schüler konnten sich einen guten Eindruck verschaffen und sich nun besser vorstellen, wie ihr eigener Weg aussehen könnte. Es gilt einmal mehr der Dank der Ostfalia, diesen exklusiven Tag für die HBS möglich gemacht zu haben!